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Kündigung nach diskriminierendem Mobbing

Stammdaten

  • Schlichtungswerberin: Erika Muster
  • Unterstützt von: Martin Ladstätter
  • Schlichtungspartner: Hellrein Reinigungsdienst GmbH
  • Zeitraum: 2. März 2007 bis 24. Mai 2007
  • Bundesland: Wien
  • Gesetzesgrundlage: BEinstG
  • Einigung: ja

Schlichtungsantrag

Ich wurde seitens des Schlichtungswerbers an eine Firma verliehen. Dort fühlte ich mich im Postbüro diskriminiert auf Grund meiner Behinderung, aus folgenden Gründen.

Meine Kollegen und Kolleginnen gingen in keiner Weise auf meine Behinderung ein, ich bekam Abteilungen die meist immer zu zweit gemacht wurden, ich musste sie alleine machen. Wenn ich um Hilfe ersuchte, bekam ich nur Ärger, die Arbeit musste ich trotzdem alleine machen.

Es herrschte Unverständnis meiner Behinderung gegenüber, in jedem Ausmaß, so dass Sätze wie “siehst du schlecht” oder “du wirst noch oft Migräne haben” fast zur Tagesordnung gehörten. Unmöglich war es auch, meine regelmäßigen Medikamente einzunehmen, da das die Kollegen und Kolleginnen zu verhindern wussten. Die Abteilung war in keiner Weise auf einen Menschen mit einer Behinderung eingestellt.

Ich wollte das in der Personalabteilung klären und bekam zu hören “ob sie behindert sind oder nicht interessiert mich nicht” und ich arbeite zuwenig, habe aber die gleiche Arbeitsleistung gebracht wie jeder Nichtbehinderte. Eine Woche später wurde ich gekündigt.

Schlichtungsvereinbarung

Zur intensiveren Betreuung der Mitarbeiter, die seitens des Schlichtungspartners beim betreffenden Unternehmen eingesetzt sind, wird ein Objektmanager zumindest 1 mal monatlich einen Vororttermin wahrnehmen.

Eine Berichtigung der Anmeldedaten bei der WGKK wird seitens des Schlichtungspartners vorgenommen. Ebenso wird ein Dienstzeugnis, eine Arbeits- und Entgeltbestätigung sowie der Lohnzettel vom Februar 2007 ausgestellt. Die Schlichtungswerberin wird den Feststellungsbescheid über die Zugehörigkeit zum Personenkreis der begünstigt Behinderten, sowie zwei Krankenstandsbestätigungen an den Schlichtungspartner faxen.


Vereinbarung eingehalten: ja


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BIZEPS bittet um Ihre Mithilfe

Wenn auch Sie wollen, dass Ihre Schlichtung bei uns dokumentiert wird, schicken Sie uns bitte ein e-mail an office@bizeps.or.at.

Die Schlichtung wurde uns direkt von der Person oder Organisation, die diese eingereicht hat, zur Kenntnis gebracht. Wir können daher keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten übernehmen. Erika und Max Muster sind anonymisierte Personendaten.

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