Deutschland: Wie Arbeitslose plötzlich als "geistig behindert" gelten
Das ARD-Magazin "Monitor" berichtet am 13. August 2009 über einen fast unglaublichen Vorfall. Der Beitrag "Behindert nach Aktenlage" fördert kaum zu glaubende Fakten zutage.
Die 41 jährige zweifache Mutter wurde "laut Gutachten nach Aktenlage" für "dauerhaft geistig behindert" eingestuft und die Arbeitsagentur in Magdeburg empfiehlt ihr, in einer Behindertenwerkstatt zu arbeiten.
Die Frau und ihre Kinder fühlen sich stigmatisiert und vor den Kopf gestoßen, die Nachbar können diese Information gar nicht glauben. Doch die ARD hat weiter geforscht und fand Folgendes:
Durch diese Vorgangsweise käme es zu "Einsparung beim Arbeitslosengeld" und es gäbe weniger arbeitslose Menschen in der Statistik. Laut dem Beitrag ist dieser Vorfall aber kein absurder Einzelfall. "Immer mehr Arbeitslose werden von der Bundesagentur für Arbeit an die Behindertenwerkstätten verwiesen. In den letzten fünf Jahren stieg diese Zahl um mehr als 4.500", fand die Redaktion heraus.
Die Agentur für Arbeit hat "zunehmend Menschen an eine Werkstatt für Behinderte verweisen, die eigentlich aufgrund ihrer persönlichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Wünsche einer Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen möchten", heißt es im in der Folge.
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Isabella Aigner · 4. Oktober 2009 12:12 Uhr
Gertrude Sladek · 26. August 2009 09:11 Uhr
Allerdings weiss ich noch viel mehr auch aus Österreich, das ich jedoch Ihnen und allen Forumsteilnehmern/innen hier ersparen möchte.
Insofern war Ihr Vorwurf, wonach auch mein Beitrag lächerlich und entbehrlich seie, vollkommen inadäquat. Man sollte sich vor Pauschalauswürfen hüten, wenn man nichts weiss, glauben Sie mir das!Ihre Verbitterung in Ehren, glücklicherweise bin ich trotz meines Wissens ob all der Brutalität in dieser Welt keinesfalls so verbittert wie Sie.
Maner · 26. August 2009 07:46 Uhr
"da wurde zugunsten einer Statistik so ziemlich alles verletzt, was das Menschenrecht schützen sollte": Wissen Sie nicht, dass das österreichische AMS "Menschen mit Behinderung" und "KopftuchträgerInnen" in EINER Kategorie (Vermittlungsziel: "Zweiter" Arbeitsmarkt ohne Pensionsansprüche) führt.
"... Menschenwürde hergibt": Die Brutalität ist nach wie vor die Ungleichbehandlung in ersten und zweiten (angeblich "geschützten") Arbeitsmarkt. Und die damit verbundene Stigmatisierung.
Unter diesen Aspekten scheint mir Ihre Wortmeldung jetzt echt lächerlich und entbehrlich.
Gertrude Sladek · 25. August 2009 21:41 Uhr
Wissen Sie es überhaupt, was das für ein Kind bedeutet? Dann noch die auf pseudoempathisch abfahrende Psychologin, nein, da wurde zugunsten einer Statistik so ziemlich alles verletzt, was das Menschenrecht schützen sollte und die Wahrungspflicht der Menschenwürde hergibt.Unter diesen Aspekten scheint mir Ihre Wortmeldung jetzt echt lächerlich und entbehrlich.
Andrea Gross · 25. August 2009 11:56 Uhr
Ich würde z.B. gerne in einer Werkstatt arbeiten, darf aber nicht - angeblich nicht langzeitarbeitslos (es soll dort natürlich kein Terror herrschen), die Meisten wollen nicht in normale Jobs, in 1€-Jobs schon gar nicht, gemeinnützige Arbeiten auch nicht, viele wollen überhaupt nix oder sagen nicht WAS sie WOLLEN, den Meisten ist es zu wenig bezahlt (stimmt ja auch) usw.
derpradler · 20. August 2009 18:18 Uhr
Plagosus · 20. August 2009 13:53 Uhr
W. Kanetscheider · 19. August 2009 17:58 Uhr
Die können bei Gericht lügen, alles negieren und das unter dem Deckmantel der Judikatur. Es passiert ihnen nichts.
Ich bin der Meinung, solange sich das Gutachterwesen nicht ändert und diese Herrn Narrenfreiheit haben, bleibt der kleine Mann immer auf der Strecke.
Wo bleiben denn da die Menschenrechte, die für jeden Ausländer bei uns gelten, nur für einen österr. Staatsbürger nicht? Ich könnte diese wiederlichen Machenschaften noch um etliches erweitern, das aber den Rahmen sprengen würde. Und da spricht man von Deutschland.
Es gibt ein Sprichwort: Wer die Wahrheit nicht kennt, ist ein Dummkopf. Wer die Wahrheit kennt und sie Lüge nennt, ist ein Verbrecher. Zu Hr. Schrott .... mein Leben wurde durch solche Schikanen ebenfalls zerstört.
Franz Werfel · 19. August 2009 07:40 Uhr
Gertrude Sladek · 15. August 2009 14:01 Uhr
@Herr Schott! Mein Mitgefühl ist Ihnen gewiss, da ich weiss, wovon Sie berichten. Behindert ist, wer behindert wird. Verhindert ist, wer verhindert wird!
Manner · 14. August 2009 21:24 Uhr
1) In "blinkenden", brandmarkenden Datensätzen erfasst 2) deren sensible Daten schnurz "gerastert" und illegal verknüpft 3) mittels wöchentlicher "Gesichtskontrollen" schikaniert 4) wegen "Nomadentums" schnurz ins Zuständigkeits-Chaos gestürzt 5) am ersten Arbeitsmarkt NUR ins Ausland "vermittelt" (Abschiebung) 6) sollten sie hierbleiben wollen zur Lebenshilfe geschickt ...
Schott, Karl-Heinrich · 14. August 2009 19:04 Uhr
Es wurden Medikamente (Psychopharmaka, Hypnotika - Zoplicon - verordnet, die schwere Krankheiten zur Folge hatten. Die Unterlagen können Sie bei der Anwältin Anja Dornhoff einsehen, 57541 Kirchen /Sieg einsehen. Mein Leben und wurde regelrecht zerstört u. all dies ist in einem Rechtsstaat erlaubt. Schott, Karl-Heinrich, Diplomverwaltungswirt, geb. 01. 01. 32