Pflegegeld: Geografie bestimmt die Höhe
Jetzt haben wir´s schwarz auf weiß: in Vorarlberg gibt´s im Monat gleich um mehr als 100 Euro mehr Pflegegeld als in Wien.
Damit ist Wien das Schlusslicht von allen Bundesländern, noch hinter Kärnten, Nieder- und Oberösterreich. Mit dieser Summe liegt Wien gleich um beinahe 300 Euro unter dem gesamtösterreichischen Durchschnitt.
Das wirft für den aufmerksamen Beobachter gleich einige Fragen auf: Leben in Wien vielleicht deutlich weniger schwer behinderte Menschen als jenseits des Arlbergs? Ist man im Ländle etwa großzügiger als im fernen Wien? Gibt es da einen Zusammenhang mit der Tatsache, dass Vorarlberg bereits vor der Einführung des bundeseinheitlichen Pflegegeldes ein höheres Pflegegeld auszahlte als die anderen Bundesländer?
Oder sind in Wien die begutachtenden Ärztinnen und Ärzte möglicherweise angehalten, bei ihrer Einschätzung des Bedarfs strengere, kleinlichere Maßstäbe anzulegen, auf dass sich das Land etwas erspart?
Ganz egal, woran es auch liegen mag. Ein Signal für die Aufgeschlossenheit gegenüber behinderten, pflegebedürftigen Menschen ist es jedenfalls nicht und so muss sich Wien die Frage gefallen lassen: Wie konnte es dazu kommen?
Weitere Informationen: Pflegegeld, Landespolitik Wien
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anonym · 24. Oktober 2009 08:31 Uhr
W.K. · 23. Oktober 2009 12:09 Uhr
Solange solche Verbrecher am Werk sind, wird sich in dieser Causa nichts ändern. Es gibt ein Sprichwort:" Wer die Wahrheit nicht kennt, ist ein Dummkopf, wer die Wahrheit kennt und sie Lüge nennt, ist ein Verbrecher!
Gertrude Sladek · 23. Oktober 2009 07:48 Uhr
Oder sind in Wien die begutachtenden Ärztinnen und Ärzte möglicherweise angehalten, bei ihrer Einschätzung des Bedarfs strengere, kleinlichere Maßstäbe anzulegen, auf dass sich das Land etwas erspart?
Ganz egal, woran es auch liegen mag. Ein Signal für die Aufgeschlossenheit gegenüber behinderten, pflegebedürftigen Menschen ist es jedenfalls nicht und
so muss sich Wien die Frage gefallen lassen: Wie konnte es dazu kommen?
Daher: Beantworten können das ausschließlich die politisch und medizinisch Verantwortlichen. Bitte sehr ehrliche und eingehende Selbstprüfung! Das ist immer sehr sehr gut, sich ab und an einmal selbst zu hinterfragen!
anonym · 22. Oktober 2009 19:12 Uhr
Martin Ladstätter · 22. Oktober 2009 17:53 Uhr
Gerhard Lichtenauer · 22. Oktober 2009 17:15 Uhr