Reges Publikumsinteresse bei "Wohnen für alle - Barrierefrei in Wien"
1. Info- und Servicetag bot umfassende Beratung und stellte die Vorreiterrolle Wiens unter Beweis
Gerade, wenn es um barrierefreies Wohnen geht, sind fachlich versierte Tipps wichtig, um unnötige Kosten zu vermeiden. Zudem stellt die Stadt Wien für nachträgliche Umbauten, wie etwa den Einbau von Treppenliften oder die Umgestaltung von Sanitärräumen, finanzielle Unterstützung in Form von Förderungen zur Verfügung.
Beim ersten Infotag "Wohnen für alle - Barrierefrei in Wien" informierten MitarbeiterInnen öffentlicher Servicestellen, u.a. der Kompetenzstelle für barrierefreies Wohnen - MA 25, und des Wohnservice Wien, aber auch verschiedenster Fachaussteller detailliert über alle Aspekte, die beim "Wohnen ohne Hürden" wichtig und zu beachten sind. Viele der BesucherInnen wandten sich mit konkreten Fragen an die Serviceeinrichtungen und holten Informationen über Fördermöglichkeiten ein. Unter den prominenten BesucherInnen: Der Paraolympionike und Goldmedaillengewinner Thomas Geierspichler, der speziell Menschen mit besonderen Bedürfnissen Mut machen will, ihr Leben und ihren Alltag aktiv zu gestalten.
"Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema, für das sich auch immer mehr jüngere Wienerinnen und Wiener interessieren. Denn 'Wohnen ohne Hürden' erleichtert auch den Alltag von Familien mit Babys oder von Personen, die z.B. nach einem Beinbruch temporär körperlich beeinträchtigt sind. Umso mehr freut es mich, dass der erste Infotag 'Wohnen für alle - Barrierefrei in Wien' so viel Anklang gefunden hat.
Wien ist im Bereich der Barrierefreiheit durch anspruchsvolle Vorgaben in der Bauordnung bereits seit Jahren heimischer Vorreiter. Durch besonders barrierefreie geförderte Neubauten, aber auch durch geförderte Sanierungen bauen wir diese Vorreiterrolle ständig aus. Wir unterstützen aber auch darüber hinaus Wienerinnen und Wiener direkt, die in ihrer Wohnung nachträgliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit setzen", betonte Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Michael Ludwig.
Weitere Informationen: Bauen, Landespolitik Wien
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rollstuhl100 · 26. Oktober 2009 09:23 Uhr
Ralf Düring · 24. Oktober 2009 21:39 Uhr
So kann der Rollstuhlfahrer/in ohne Vor - und Rückbewegung sofort ins Bad. Auch beim Geh/Stehbeeinträchtigte entfällt der "Ausfallschritt". Auch hat man"n" bzw. Frau wieder mehr benutzbaren Raum zur Verfügung. ggf. könnte die Tür auch mittels Öffnungsschalter von aussen betätigt werden. Eventuell kann der Signalgeber am Rolli installiert werden.
Denkt bitte auch daran, dass alle Schalter und Steckdosen eine "zugängliche" Höhe haben. Gleiches gilt für den Fensterknauf. Wenn man diesen nicht mittig setzt, ist das zwar selten aber sehr zu empfehlen, denn weiter unten kommen mehr Benutzer selber ran. Vielleicht wäre es auch günstig unterm Waschbecken noch einen Wasserhahn zu installieren, so dass der Wisch-Eimer dort gefüllt werden kann.
Dort sollte auch die tiefste Stelle in diesem Raum sein, so dass dort auch ein Abfluss sein sollte. Eine solche wie z.B. bei einer Dusche. Ralf
Das wären meine Vorschläge. Zumindest wäre es ein Denkansatz. Wenn das Haus/Wohnung erstmal bezogen ist, ist es oftmals schon "gelaufen".