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BIZEPS-INFO > Nachrichten > Artikel

Text: Dipl.-Psych. Kassandra Ruhm · 18. März 2010 07:36 Uhr

Teil 13: Mit Beteiligung behinderter Menschen

Mosaiksteine über das Zusammenleben von nichtbehinderten und behinderten Menschen.

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Skulptur mit Uhren

Anfang März habe ich mir einen Tag Urlaub genommen. Nein, nicht für einen spannenden Ausflug oder einen gemütlichen Vormittag mit Damenbesuch oder für andere schöne Dinge. Sondern für eine Sitzung zum Thema barrierefreie Gaststätten.

Die Sitzung lag mitten am Vormittag, sodass ich ihr entweder fern bleiben oder von der Arbeit frei nehmen musste.

Im letzten November hatte eine engagierte SchülerInnengruppe GastwirtInnen darauf angesprochen, was sie behinderten Gästen vermitteln, wenn die GastwirtInnen nicht für Barrierefreiheit sorgen: "Behinderte Gäste sind hier nicht willkommen."

Erst als die Presse die Geschichte aufgriff, reagierten die GastwirtInnen. Anfang März sollte jetzt endlich besprochen werden, was in der Zwischenzeit erledigt worden war und welche weiteren Schritte anstünden.

Gaststätten als Aushängeschild

Die Gaststätten, an einem touristischen Aushängeschild unserer Stadt gelegen, waren mit öffentlichen Geldern gefördert worden. Deshalb saßen neben den üblichen Verdächtigen auch VertreterInnen von Behörden und anderen öffentlichen Stellen mit am Tisch.

Als am Ende der - sogar für mich noch erschreckend unerfreulichen - Sitzung nach neuen Terminen gesucht wurde, habe ich darum gebeten, den nächsten Termin so zu legen, dass ich mir nicht wieder von der Arbeit frei nehmen müsste, um daran teilnehmen zu können. Mit mäßigem Erfolg. Auch wenn ich eine sehr komfortable Gleitzeitregelung nutzen kann: Um 14 Uhr kann ich nicht in der Innenstadt sein. Aber eine noch spätere Uhrzeit wäre selbstverständlich nicht möglich, erfuhr ich.

Die Behördenvertreterin, die im Rahmen ihrer Tätigkeit ganz offiziell zur Zuständigen für Barrierefreiheit an besagter Kneipenmeile ernannt wurde, arbeite nur bis 15 Uhr. Außerdem habe sie zwei Kinder. Hm, wahrscheinlich haben behinderte Menschen keine ebenso wichtigen Verpflichtungen wie sie.

Termin in der bezahlten Arbeitszeit

Von den anwesenden drei RollstuhlfahrerInnen und einer blinden Person waren drei berufstätig. Und nicht gerade mit kleiner Stundenzahl. Andere Interessen, Verpflichtungen und Belastungen haben wir auch zuhauf.

Nur einer von uns konnte den Termin in seiner bezahlten Arbeitszeit wahrnehmen. Wir andern haben unbezahlt unsere Zeit, Kraft und unsere Nerven investiert, um mit den verschiedensten nichtbehinderten VertreterInnen über Dinge zu diskutieren, die eigentlich längst selbstverständlich sein sollten. Zwei von uns hatten Urlaub bzw. sich mit Sonderregelungen von der Arbeit frei nehmen müssen.

Während des Treffens wurde mehrfach erwähnt, wie wichtig und grundlegend die Beteiligung behinderter Menschen bei Fragen der Barrierefreiheit ist.

Wenn man unsere Arbeitszeit jedoch im Vergleich zur Zeit der nichtbehinderten Behördenvertreterin in die Waagschale legt, waren ihre Bedürfnisse offensichtlich wesentlich wichtiger als unsere und ihre Zeit um ein Vielfaches mehr wert als meine Zeit.

Es war selbstverständlich, dass sie ihre Arbeitszeit nicht ausnahmsweise um nur 1-2 Stunden verschieben kann. Dass zwei der vier anwesenden VertreterInnen der behinderten Menschen ihre Erwerbsarbeit wesentlich stärker verschieben mussten als sie, damit ein gemeinsamer Termin zustande kam, war ebenfalls selbstverständlich und nicht der Rede wert. Ein Termin, der gar nicht nötig gewesen wäre, wenn die anderen Seiten vorher ordentlich und mit Respekt vor den Rechten behinderter Menschen "ihren Job erledigt" hätten.

Natürlich glaube ich, dass die Betreuung von Kindern eine wichtige Aufgabe ist. Aber die Tätigkeiten von Nichtbehinderten sind nicht die einzigen wichtigen Aufgaben.

Gleichberechtigt sind wir noch lange nicht

Wenn der Vater der Kinder sich bei seiner Erwerbsarbeit ab 15 Uhr oder für den ganzen Tag frei genommen hätte, um für seine Kinder da zu sein, weil seine Frau ausnahmsweise einem wichtigen Termin nachgehen muss, der leider länger dauert - dann wäre das genau so viel Entgegenkommen gewesen, wie ich für den Termin Anfang März geliefert habe. Diese Variante kam natürlich nicht in Frage. Gleichberechtigt sind wir noch lange nicht.

Ich hätte mich auch damit zufrieden gegeben, wenn als Kompromiss die Behördenvertreterin für 1,5 Stunden einen Babysitter engagiert hätte und ich meinen Arbeitsplatz 3 Stunden eher verlassen hätte, als gewöhnlich. Das wäre im Rahmen meiner Gleitzeit nämlich möglich gewesen. Aber zu dieser Kompromiss-Suche ist es gar nicht gekommen. Es ist ohne große Diskussion bei dem 14 Uhr-Termin geblieben.

Immer dieselben Gespräche

All dies Aufrechnen würde ich hier nicht anbringen, wenn es nicht oft genau so liefe: Behinderte Menschen investieren immer wieder viel Zeit und Kraft in immer dieselben Gespräche mit nichtbehinderten, um sie von Diskriminierung und Ausgrenzung abzubringen und ihnen Grundlagenwissen zu erklären.

Oft wird uns sogar vermittelt, es wäre ein Entgegenkommen der nichtbehinderten Menschen, an diesen Gesprächen mit uns teilzunehmen. Von uns wird eine gemäßigte Dankbarkeit und Anerkennung ihres "Entgegenkommens" erwartet. Dabei nutzen sie kostenlos unsere Beratungs- und Aufklärungsarbeit. Die Diskriminierungen und Ausgrenzungen, wegen denen es zu den Gesprächen kommt, liegen in der Regel in ihrem Verantwortungsbereich.

Gespräche mit nichtbehinderten Menschen, die von sich aus uns behinderte Fachleute ansprechen, um Barrieren abzubauen und die respektvoll mit unserer kostenlosen Unterstützungsarbeit umgehen, sind für mich etwas anderes.

Sind Barrieren und Ausgrenzung normal?

Manche Menschen vertreten die Ansicht, Barrieren und Ausgrenzung wären normal. Deshalb denken sie, behinderte Menschen müssten dankbar dafür sein, wenn aus Entgegenkommen "extra für sie" ein Teil der Barrieren entfernt würde. "Man hilft ja gern."

Ich sehe das anders. Barrierefreiheit und Teilhabe sind ein Menschenrecht. Sie werden uns u. a. in der UN-Menschenrechtskonvention zugesichert, die in Österreich und Deutschland gültiges Recht ist. Die Verantwortung, für Barrierefreiheit und den Abbau von Diskriminierung zu sorgen, tragen nicht die behinderten Menschen selbst!

Beratungsarbeiten müssten bezahlt werden

Die Verantwortung haben einerseits diejenigen, durch deren Verhalten oder durch deren Passivität es zu menschenrechtswidrigen Ausgrenzungen kommt, andererseits die Gesellschaft insgesamt und der Staat. Normalerweise müssten behinderte Menschen für ihre Beratungsarbeit bezahlt werden. Nicht nur die nichtbehinderten, die nur selten unbezahlt oder ohne den Druck der Öffentlichkeit an diesen Gesprächen teilnehmen.

Nein, ich rechne nicht damit, dass die Rechte, die uns nach der UN-Konvention zustehen, sofort und komplett umgesetzt werden. Aber ich erwarte, dass die anderen Seiten ihre Verantwortung übernehmen und sie nicht allein uns behinderten Menschen in die Schuhe schieben. Und dass bei "Beteiligung von behinderten Menschen" respektvoll mit uns umgegangen wird.

Dazu gehört, dass die Zeit und Arbeit von behinderten Fachleuten genauso Wert geschätzt wird, wie die von nichtbehinderten.

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Ein netter Mensch · 29. März 2010 11:26 Uhr

Sehr geehrte Frau Ruhm!

Äußerst ungewöhnlich, daß ein Autor bzw. eine Autorin um einen Kommentar bittet. Daß Sie explizit mich dazu auffordern freut mich natürlich besonders! Ich war auf Urlaub ohne Internet (sehr zu empfehlen!) daher schreibe ich erst jetzt. In der Tat ist die Art der Beteiligung von behinderten Menschen gerade bei solchen Situngen ebenso wie die Unterscheidung in "(nicht behinderte) Experten" und "Betroffene" entlarvend.

Weiters kenne ich genung Fälle in Österreich wo bezahlte nichtbehinderte Experten teilweise erfolgreich versuchen das Wissen von unbezahlten behinderten Experten als das ihre auszugeben. Gott sei Dank habe ich (Rollstuhlfahrer seit Geburt) mittlerweile im Rahmen meiner Arbeit die Möglichkeit zu entscheiden, wann Sitzungen, bei denen meine Teilnahme erwünscht ist, stattfinden.

Dies geschieht nicht aus Rücksichtnahme meiner Person gegenüber sonst ergibt sich alleinig aus meiner - hart erkämpften - dienstlichen Position. Ich bin allerdings ein Sonderfall. Das Problem ist, daß behinderte Menschen übergangen werden solange es irgendwie möglich ist aller guten Vorsätze und Gesetzen zum Trotz.

Ich sehe nur die radikale Möglichkeit, daß das Umfeld gezungen werden muß behinderte Menschen einzubeziehen. Sei es daß Behinderte in Führungspositionen kommen und - in diesem Fall - Gaststätten die Gewerbeberechtigung entziehen können bzw. die Betriebsschließung bis zur Mangelbehebung anordnen können oder daß die Nichtbeachtung von Behinderten kaufmännisch zu teuer wird.

Wie schon öfters im Forum geschrieben, würde ich vorschlagen gemeinsam mit Pensionistenverbänden (= Rentnerverbände) auf die Politik einzuwirken, da es in diesem Fall um ein erhebliches Wählerpotenzial handelt, daß nicht ignoriert werden kann.

Ehrlicherweise sind die Behinderten von der Kaufkraft und dem Wählerpotenzial für die Politik vernachläßigbar. Solange wird es auch - bedauerlicherweise - bei der "Beteiligung gnadenhalber" bleiben.

Kassandra Ruhm · 19. März 2010 16:05 Uhr

@fraza und anonym 2:

Da ich davon ausging, dass es für LeserInnen aus Wien und dem Rest der Welt relativ egal ist, wie es mit der Barrierefreiheit von Kneipen in einer bestimmten Bremer Straße aussieht, habe ich es weg gelassen. Mir ging es in dem Artikel ja um die Art der Beteiligung von behinderten Menschen, nicht um Barrierefreiheit. Aber wenn es Sie interessiert:

Die allermeisten Verabredungen aus November und Januar sind schlicht nicht eingehalten worden. Ich war stinksauer.

Eins der wenigen Ergebnisse war, dass die Behörde eine nichtbehinderte Architektin beauftragte, die Lokalitäten zu begutachten, gegen Bezahlung versteht sich. Die Begehung hat ohne Beteiligung von behinderten Menschen stattgefunden - obwohl dies vorher eindeutig anders festgelegt worden war. Bei der Sitzung wurde lange darüber diskutiert, ob behinderte Menschen erst nach Fertigstellung des Berichts der Architektin gehört werden sollen oder schon vorher. Jetzt dürfen wir eine Begehung mit ihr machen und ihr unsere Stellungnahmen, Ideen und Vorarbeiten übermitteln (natürlich unbezahlt).

Was später umgesetzt wird, ist noch völlig unklar.

Im Protokoll der Sitzung kann man mehrfach lesen, dass die nichtbehinderte Architektin, die viel zu Barrierefreiheit arbeitet, als "Expertin", und wir behinderten Fachleute als "Betroffene" (und an keiner Stelle als Experten) bezeichnet werden.

Ein "Highlight" des Termins war, dass der Vertreter der GastwirtInnen befand: "Wir haben genug getan!". Obwohl trotz der Verabredungen in den Monaten dazwischen überhaupt nichts verbessert worden war. Die Zusagen aus November haben wahrscheinlich nur dazu gedient, die Schüler von der 2. geplanten Zeitungsaktion abzuhalten.

@ein netter Mensch

Nanu, wo bleibt denn Ihr Kommentar, auf den ich mich schon freute? ;-)

anonym · 19. März 2010 12:31 Uhr

manche hier haben wohl den sarkasmus in meinen beiträgen nicht verstanden, naja, was solls...

anonym · 19. März 2010 07:25 Uhr

Und ich dachte ich lese aus diesem Beitrag etwas ÜBER den Inhalt der Besprechung und nicht über das Zeitmanagement einiger Personen. Es geht halt nicht mehr wie früher, dass Beamte (d.ä.) nach eigenem Gutdünken die Arbeitszeiten zugunsten des Kunden verändern können. Die neuen Arbeitszeitregelungen haben hier genau abgegrenzte "Spielräume" mit Arbeitszeit und Ruhezeit. - So schaut es aus ...

fraza · 18. März 2010 22:29 Uhr

Eigentlich oft das gleiche Ergebnis bei solchen sogenannten integrativen Sitzungen. Warum tun wir uns das immer wieder an, aus Erfahrung weis ich das Wünsche (wie behindertengerecht und das für Alle) die vor Ort und anlassbezogen besprochen werden immer zu mehr Erfolg führen, als über dies und jenes irgendwann zu diskutieren. Und so hab ich aus ihren Bericht nichts über das eigentliche Thema dieses Treffen entnehmen können.

stefan · 18. März 2010 19:00 Uhr

@anonym. 18. März. Der Beitrag beruht entweder auf unglaublicher Dummheit, unglaublicher Ignoranz oder unglaublicher Unwissenheit. Vielleicht allen drei Faktoren im Verbund. Mein Beileid, aufrichtig!

anonym · 18. März 2010 17:41 Uhr

tja meia, und wer checkt das? warum sollte man auch gaststätten barrierefrei machen, kinderwägen können ja draußen stehen bleiben oder zur not tragt man sie halt rein. so schwer sind die ja nicht. und wer denkt schon daran, dass er selbst mal im rolli sitzen könnte? niemand! mir persönlich kommt das einfach so rüber, dass es einfach keinen juckt, und wenn was gemacht wird, soll man gefälligst dankbar sein (dass man vorher lange herum diskutieren musste, interessiert ja keinen).

meia · 18. März 2010 17:30 Uhr

@anonym: Ganz so ist es nicht, da Barrierefreiheit auch anderen Bevölkerungsgruppen zu Gute kommt. Ich spreche für die "Rollis" - z.B. Müttern und Vätern mit Kinderwagen - u.v.a. - und auch Sie könnten davon profitieren, wenn Sie auch nur kurzfristig auf einen Rollstuhl angewiesen sind - dann werden Sie nicht angegrenzt werden. Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht!

anonym · 18. März 2010 13:53 Uhr

Wieso Geld bezahlen für was, was eh nur paar Leuten nützt auf die man verzichten kann? Es besteht einfach nicht die Notwendigkeit Behinderte Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Wieso auch? Was ein Behinderter kann, kann ja ein nicht Behinderter genau so, und davon gibts ja viel mehr. Die paar wenigen Ausnahmen, die wirklich nicht austauschbar sind, die werden so gut es geht miteinbezogen, aber großartig ändern wird sich trotzdem nix.

gerhard · 18. März 2010 10:22 Uhr

Ihr Engagement ist wunderbar und ich kann ihren verständlichen Frust nachvollziehen! Allerdings, bin ich ganz grundsätzlich der Meinung, dass das Wissen und die Arbeitszeit nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollten! Denn was nix kost, is nix wert! Ein zweiter Punkt ist, das oftmals behinderte Menschen als Vorwand einbezogen werden. Man kann dann immerhin sagen, naja "der Behinderte" sowieso, war ja dabei. Was soviel heißt, dass eh alles in Ordnung ist (auch wenn Gesetze und Normen anderes fordern), sobald do "a Behinderter" mit am Tisch gesessen ist. Die Konsequenz daraus kann nur ein marktwirtschaftliches Verhalten sind. Ohne Geld ka Musi.

meia · 18. März 2010 09:52 Uhr

Herzlichen Dank für diesen Artikel - ich kann das nur 100% bestätigen - und man freut sich wenn man dann als Behindertenaktivist Teilerfolge hat. Jedoch das angeeignete Fachwissen puncto Barrierefreiheit wird schamlos und kostenlos ausgenutzt und man hat immer wieder das Gefühl "Bittsteller" zu sein und hat mit Menschen zu tun vor allem Politiker, die einem im Kreis schicken wollen. Man hat es nicht einmal zustande gebracht, ordentliche gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen die auch zwingend umgesetzt werden müssen. Und so geht es dann vielen anderen behinderten Menschen die sich engagieren, wie in diesen Artikel beschrieben. "Trotz allem" werden es immer mehr, die sich für Barrierefreiheit (das betrifft nicht nur "Rollis) engagieren.

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