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BIZEPS-INFO > Nachrichten > Artikel

Text: GRÜNE · 18. März 2010 11:52 Uhr

Kritik an Umsetzung der UN-Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderung

Monitoringausschuss kritisiert Situation von Menschen in Tagesstrukturen und Mängel bei der Mindestsicherung.

Lechner-Sonnek

Mehrmals hat Grünen-Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek bereits an die Einhaltung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung in der Steiermark appelliert, erst vor kurzem startete sie eine neue diesbezügliche Landtagsinitiative - nun erhöht auch der so genannte Monitoringausschuss den Druck auf die Bundesländer.

In einem Schreiben an den Landtag Steiermark werden mehrere Probleme klar festgehalten:

  • Die rechtliche Absicherung von Menschen mit Behinderung ist mangelhaft und unzureichend. Vor allem Behinderte in so genannten Tagesstrukturen, insbesondere in der Beschäftigungstherapie, Arbeit in Werkstätten oder in der "fähigkeitsorientierten Aktivität" sind betroffen - sie erhalten kein Gehalt sondern nur ein Taschengeld.
  • Daraus folgt, dass sie nicht arbeitslosen- beziehungsweise sozialversichert sind und keine selbstständigen Pensionsansprüche aus eigener Erwerbstätigkeit erwerben
  • Unsicher ist auch, ob Menschen mit Behinderung gleichberechtigt staatliche Sicherungsmaßnahmen zur Verfügung stehen - wie etwa die Mindestsicherung.

"All diese Punkte widersprechen deutlich der UN-Konvention, die bereits im Jahr 2008 (!) von Österreich ratifiziert wurde", betont Ingrid Lechner-Sonnek. "Menschen mit Behinderung dürfen keine Menschen zweiter Klasse sein - es geht um Gleichberechtigung!" fordert sie den zuständigen Landesrat Schrittwieser auf, tätig zu werden. "Es muss Schluss damit sein dass Menschen in unserem Land arbeiten ohne versichert zu sein!"

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Isabella Aigner · 25. März 2010 17:19 Uhr

Ich kann mich an den Inalt des Artikels nur anschließen.

rollstuhl100 · 24. März 2010 11:06 Uhr

es gibt keine rechte zumindestens nicht in wien warum ist es noch immer möglich das von wiener-wohnen eine barrierefreie mit rollstuhl auffahrtsrampe ausgestattete wohnung an nicht behinderte vergeben wird? warum wird von der bezirksvorstehung noch immer der bau einer rollstuhl auffahrtsrampe für eine rollstuhl praxis ord,dr,larcher boykottiert solange solche probleme weiterhin vorherschen wird sich niemals etwas ändern traurig traurig alles tatsachen in wien meidling hayden.hof und der bykott wird auch noch vom hr,bundes-präsident toleriert das ist der größte hohn in dieser sache

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