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Text: Martin Ladstätter · 3. Juli 2010 22:37 Uhr

Sonderschulen sind Monumente des unheilvollen Satzes: "Es gibt nicht integrationsfähige Schüler!"

Hörenswert war ein Vortrag von Roland Astl, der Gedanken wie - "Integration gelingt dort besser, wo die handelnden Personen der Überzeugung sind, dass Integration ein grundsätzliches Menschenrecht darstellt" - unmissverständlich klar darlegte.

Roland Astl

Mit Sätzen wie diesen beeindruckte Roland Astl von der Sonderpädagogischen Beratungsstelle beim Bezirksschulrat Reutte die Anwesenden im Parlament in einem hervorragenden Vortrag beim Gleichstellungsdialog zum Thema Inklusion am 29. Juni 2010.

Von der Praxis

"Ich nehme an, ich erhielt diese Einladung u.a. auch deshalb, um von einer Praxis zu erzählen, in der wesentliche Forderungen, wie sie der unabhängige Monitoring-Ausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in seiner Stellungnahme vom 10. Juni 2010 erhebt, seit vielen Jahren praktisch erprobt und exemplarisch umgesetzt wurden", leitete Astl sein Statement ein.

Und mit der Vermutung lag er sicherlich richtig, denn eine seit nunmehr 25 Jahren laufende Schulentwicklung im Bezirk Reutte/Tirol ist derart überzeugend, dass mit Fug und Recht vom "Vorbild Reutte" gesprochen werden kann, wenn es um Inklusion in Österreich geht.

Astl gliederte seine Aussagen zum Vortrag "Weiterentwicklung der schulischen Integration/Inklusion" in vier Bereiche, denen er Stichworte zuordnete.

Stichwort 1: "Menschenrechte"

"Von Beginn an gab es bei den handelnden Personen vor Ort das gemeinsam geteilte Bewusstsein, dass das Eintreten für ein inklusives Bildungssystems eine Frage der Grundrechte ist, verbunden mit (gesellschafts-) politischem Handeln und den damit verbundenen Auseinandersetzungen", blickte er zurück und berichtete von der ersten Integrationsklasse im Schuljahr 1985/86 im Rahmen eines Schulversuchs.

"Den Anstoß dazu gab ein Vater, der nicht bereit war, seinen Sohn in eine 100 km entfernte Sondereinrichtung bzw. in die damals voll ausgebaute Sonderschule in Reutte anzumelden", erinnerte Astl und betonte: "Besonders hervorzuheben und für die Entwicklung vor Ort entscheidend ist die Tatsache, dass neben einer entstehenden Elternbewegung auch der Leiter der ehemaligen Sonderschule die Integrationsbemühungen entscheidend und konsequent vorangetrieben und begleitet hat, bis hin zur Auflösung seiner eigenen Schule."

Astl leitet daraus ab: "Integration gelingt dort besser, wo die handelnden Personen der Überzeugung sind, dass Integration ein grundsätzliches Menschenrecht darstellt. Wenn dieser Paradigmenwechsel in den Köpfen stattgefunden hat, sind bereits die meisten Schwierigkeiten überwunden."

Stichwort 2: "Der Integrationsfahrplan"

Doch grundlegende Veränderungen benötigen Zeit. "Im Laufe von 12 Jahren wurde im Bezirk Reutte die Bildung von Kindern mit Behinderungen Schritt für Schritt - aber konsequent - von einem System der vormals ausschließlichen Beschulung in der Sonderschule in ein System der vollständigen wohnortnahen Integration übergeführt", berichtete der Vortragende, der ergänzte: "Damit verbunden war eine breit geführte gesellschaftspolitische Diskussion auf regionaler Ebene, verbunden mit zahlreichen Konflikten."

Besonders wichtig sei der Grundsatz "Integration ist unteilbar" und daher muss diese "für alle Menschen, unabhängig von Art oder Schwere einer etwaigen Beeinträchtigung oder der Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Klasse, ermöglicht werden". Einfach ist das nicht und es provozierte einerseits heftigen Widerstand, markierte jedoch andererseits den Entwicklungspfad, hielt Astl fest.

"Ab dem Schuljahr 1985/86 kamen, mit einer Ausnahme, keine Kinder mehr an die Sonderschule", berichtete er vom beeindruckenden Erfolg des Integrationsfahrplans in Reutte und ergänzte: "Eine große Anzahl von Kindern konnte zudem im Laufe der folgenden Jahre von der Sonderschule an die entsprechenden Volks- und Hauptschulen zurückgeführt werden."

Das Ergebnis dieser konsequenten Arbeit wurde mit Ende des Schuljahres 1996/97 deutlich sichtbar. "Die letzten fünf Kinder verließen die damals noch einzige Sonderschule des Bezirkes", so der Referent, der fast nebenbei anmerkte: "Die Sonderschule wurde stillgelegt." Aus dem Sonderpadagogischen Zentrum wurde die "Sonderpädagogische Beratungsstelle beim Bezirksschulrat Reutte".

Was dies in der Praxis bedeutet, zeigte Astl anhand dieses Punktes: "Die Sonderpädagogische Beratungsstelle Reutte ist kein Zentrum für besondere Kinder, sondern ein Zentrum für besondere Kompetenzen und Professionen. Die Sonderpädagogische Beratungsstelle Reutte ist ein Pädagogisches Kompetenz- und Ressourcenzentrum." Die Beratungsstelle leistet "ambulante" inklusionsunterstützende Dienste. "Die Pädagogen gehen zu den Kindern hin und nicht umgekehrt", hielt er fest.

In den 90er Jahren "wurden bei der Integrationsgesetzgebung strategische Fehler gemacht", auf die in zahlreichen Stellungnahmen bereits damals hingewiesen wurde, u.a. wurde den damaligen Sonderschulen die zusätzliche Aufgabe übertragen, Integrationsklassen in "bestmöglicher Weise" zu unterstützen.

Diese Vorgabe "für Sonderpädagogische Zentren, sich zu Schulen ohne Schüler zu entwickeln, wird von der Institution Sonderschule nicht mitgetragen", resümierte Astl und erläuterte: "Die Auflösungsperspektive wird als Existenzbedrohung erlebt und löst Reformblockaden aus".

Sonderschulen werden sich nicht selbst auflösen. "Es ist illusorisch, von der Sonderschule die märtyrerhafte Selbstaufopferung zugunsten der Inklusionsreform zu erwarten. Die Sonderschulen tragen die Inklusionsreform auf jeweils unterschiedlichem Niveau nur bis zu jener kritischen Marke mit, an der die eigene Existenz auf dem Spiel steht", zeigte er sich sicher.

Sonderschulen sind Monumente des unheilvollen Satzes: "Es gibt nicht integrationsfähige Schüler!", zeigte er sich sicher.

Stichwort 3: Elternwunsch und Wahlfreiheit

Auch auf die im Rahmen der Integrationsgesetzgebung eingeführte Entscheidungsfreiheit für Eltern zwischen dem Besuch einer Integrationsklasse oder einer Sonderschule für ihre Kinder zu wählen, ging Astl in seinem Vortrag ein. Er berichtete anhand von Beispielen, welche Punkte Eltern bei der Entscheidung heranziehen.

Auch Aspekte wie Therapie und Betreuung werden abgewägt. "Und wenn optimale Unterstützung auch in inklusiven wohnortnahen Settings gewährleistet ist, geben Eltern dem den Vorzug", berichtete er.

Stichwort 4: Reform der Pädagoginnen Ausbildung

Doch ganz so einfach sind die Lösungen nicht. "Diskriminierungen und Benachteiligungen werden allein durch die Schließung von Sonderschulen und die bloße Anwesenheit behinderter und nichtbehinderter Kinder in gleichen Klassenraum nicht beseitigt", hielt er unmissverständlich fest.

Tiefgreifende Änderungen sind notwendig, denn "eine inklusionstaugliche Pädagogik betreibt einerseits keine Selektions- und Ausgrenzungspraxis und vermag es andererseits zu leisten, allen Kindern und SchülerInnen in heterogenen Gruppen und Klassen angemessene Erziehungs-, Bildungs- und Unterrichtsangebote zu machen".

Es bedarf einer inklusionsorientierten LehrerInnenausbildung, forderte Astl und stellte klar: "Das bloße Zusatzstudium einzelner sonderpädagogischer Teilbereiche wird dem Anspruch auf volle Teilhabe behinderter Menschen in allen Lebensbereichen nicht gerecht."

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anonym · 14. Juli 2010 16:06 Uhr

Ganz einfach Frau Mayer, in einer s-schule ist ein kind mit behinderung nicht integriert, sondern eine s- schule ist eine s-schule und damit eine aussonderungs schule. so s-schulen, wie der name schon sagt sonder schulen. einfach ist die welt zu erklären.

helga maier · 6. Juli 2010 20:13 Uhr

und auf ihr mitleid, frau sladek kann ich getrost verzichten. ich hab kein problem als sonderpaedagogin, sondern viel mehr damit, dass die "regelschule" noch immer mit viel zu homogenen schablonen arbeitet, in die schon lange (!) viele (!) kinder nicht mehr passen.

und genau hier verorte ich einen missstand, der wohl noch ein paar generationen bestehen bleibt, angesichts der tatsache, dass die paedagogischen akademien, aeh HOCHSCHULEN - und das weiß ich aus eigener erfahrung - keineswegs vorbereiten auf eine heterogene schueler/Innenklientel wie es sie im echten leben draußen dann gibt.

dort unterrichten noch immer hauptsaechlich menschen, die durch politische/religioese fuegungen von ihrem eigentlichen "beruf" als lehrer "erloest" wurden. (sie verstehen was ich mein)

und nichtmal den lehrern allein kann man die schuld geben, weil die durchschnittlichen kinder heutzutage schon in vorschulalter mit ihrer zukuenftigen funktion als "leistungstraeger" konfrontiert werden und so auch rechtzeitig lernen, wer in dieses schema passt und wer nicht.

ich glaube immer noch nicht, dass die sonderschulen hierfuer all den dreck abbekommen sollten.

helga maier · 6. Juli 2010 19:05 Uhr

das ist ja so typisch. wenn mobbing, dann wegen migrationshintergrund und niemals wegen einer unangepassten art (in diesem fall weiß ich ganz genau dass der migrationshintergrund nicht das thema war, in der schule gab es kaum oesterreichische kinder) und wenn wer psychisch krank ist, ist es sowieso erst mal die familie. (ich bitte um quellenangabe, wo steht, dass jedes kind psychisch gesund zur welt kommt, das hab ich naemlich noch nie gehoert.) dadurch dass sie alle sachverhalte so verkuerzen, kommen sie auch nicht weiter.

und ja. bitte erklaeren sie mir jetzt wie ihre traumwelt ausschaut, in der s-schüler existenzsichernde lebenschancen haben. und erlaeutern sie mir, worin der unterschied besteht, ob das kind in einer s-schule oder in einem gymnasium integriert war.

die diskussion muss an einem ganz anderen punkt begonnen, als sie es tun und die forderungen die sie da so geifernd und gebetsmuehlenartig vorbringen lassen mich die zielorientiertheit vermissen.

ich wuerde sie bitten, mir zu erklaeren, wie man erkennen koennte, dass eine inklusive gesellschaft auf allen ebenen funktioniert, wer was dazu beitragen kann (die leidige beschulungsdiskussion ist ja nur eine spitze des eisbergs) und was sie sich vom sonderschulbashing erwarten. (sogar in diesem artikel wird davon ausgegangen, dass es nicht dazu kommen wird, dass alle sonderschulen geschlossen werden.)

bisher ging naemlich keiner der poster darauf ein, was ich als klar paedagogisches argument ins feld gefuehrt habe, naemlich dass viele unserer kinder von regelschulklassen ueberfahren werden wuerden, bzw der lernertrag ein ungleich geringerer waere.

ich bitte um ihre diskussionsbeitraege, die wenn moeglich etwas weiter greifen als "sonderschulen sind urdeppat"

Klaudia Karoliny · 6. Juli 2010 10:14 Uhr

Ich glaube auch, dass immer das Elternwahlrecht vorgeschoben wird, damit sich nur ja nichts ändern muss. Klar, dass diese unter (momentan noch) oft schlechten Bedingungen für ihre Kinder, Sonderschulen vorziehen anstatt dafür zu kämpfen, dass Inklusion stattfinden kann - so langsam wie die Mühlen in unserem Land mahlen.

Anmerken möchte ich auch noch, dass AbgängerInnen von S-Schulen kaum existenzsichernde Lebenschancen haben.

@ Helga Maier

Mobbing von Kindern mit Migrationshintergrund an Schulen ist keine Seltenheit. Und dass Kinder mit Migrationshintergrund in Sonderschulen abgeschoben werden auch nicht - anstatt dass an der Ausgangsschule geschaut wird, was dort im Argen liegt. Da ist es praktischer das Kind auszusondern. DAS ist Österreich!

Gertrude Sladek · 6. Juli 2010 06:40 Uhr

@ Helga Maier!

Mir fiel noch ein weiterer Aspekt aus Ihren Wortmeldungen auf, auf den ich ebenfalls gerne eingehen möchte.

Sie berichten wie folgt:

im dezember letzten jahres kamen verzweifelte eltern (mit migrationshintergrund) mit ihrem (psychisch behinderten)kind zu uns an die schule (auf anraten

der beratungslehrerin),

Wie auch nicht Sonderpädagogen wissen, kommen die meisten Kinder psychisch gesund zur Welt. Falls das von Ihnen angesprochene Kind tatsächlich nur eine (psychische Behinderung) aufweisen sollte,vermute ich das Problem eher als im der Familie als solche angesiedelt. Das ist leider eine traurige Begleiterscheinung unserer Gesellschaft, dass Pädagogen/innen immer häufiger zur Schadensbegrenzung familiär bedingter Auffälligkeiten einzustehen haben. Deshalb aber die Sonderschule rechtfertigen zu wollen, erachte ich als ausserordentlich kontraproduktiv und der gegenständlichen Diskussion keinesfalls dienlich.

Gertrude Sladek · 5. Juli 2010 21:45 Uhr

@Christina Meierschitz

Ich kann nur begeistert in Ihren Dank für diesem hervorragenden Artikel einstimmen!

@ Helga Maier!

Für mein Dafürhalten widersprechen Sie sich selbst, wenn Sie wie folgt meinen:

und ja. natuerlich muessen sich die regelschulen aendern. und natuerlich muss mehr in die infrastruktur, gruppengroeßen, baulichkeiten investiert werden

- aber in erster linie muessen die barrieren in den koepfen fallen,

da orte ich eines Ihrer Probleme!

Und Sie führen weiter aus:

und ich werde aber weiterhin nicht daran glauben (wollen), dass __alle gleich__ sind.

Da widerspricht Ihnen mit Sicherheit auch niemand!

Deshalb ist es ja so wichtig, zum Barriereabbau in den Köpfen beizutragen.

Mensch, was haben Sie denn da als Sonderpädagogin für ein schreckliches Problem;-)? Irgendwie tun Sie mir sogar leid!

Gerhard Walter · 5. Juli 2010 21:12 Uhr

Endlich kommt einer zu Wort, der die Inklusion konsequent in der Praxis umgesetzt hat und der es mit der Sonderschullobby in Tirol sicher nicht leicht hat. Der Rest Tirols ist integrationsfeindlich, die Integrationsquote von knapp 40 Prozent spricht fuer sich. Hoffentlich liest Landessonderschulinspektor Federspiel den Artikel. Gratulation an Roland Astl.

Christina Meierschitz · 5. Juli 2010 12:26 Uhr

Danke für den exzellenten Artikel!

helga maier · 4. Juli 2010 00:51 Uhr

und ja. natuerlich muessen sich die regelschulen aendern. und natuerlich muss mehr in die infrastruktur, gruppengroeßen, baulichkeiten investiert werden - aber in erster linie muessen die barrieren in den koepfen fallen, und ich werde aber weiterhin nicht daran glauben (wollen), dass __alle gleich__ sind.

in einer zeit wo individualismus in jedem eck hervorgestrichen wird, halte ich es fuer mehr als vermessen, allen menschen gleichheit zu unterstellen. sehen sie hier. waeren sie gleich wie ich, wuerden sie auch gleich denken. - tun sie aber nicht - beweis erbracht.

helga maier · 4. Juli 2010 00:46 Uhr

ich arbeite seit einigen jahren an einer schule fuer koerperbehinderte kinder - wo dazuzusagen ist, dass sich das schuelerklientel in den letzten jahren dahingehend entwickelt hat, dass weniger ausschließlich koerperbehinderte an unserer schule unterrichtet werden. diese werden wahrscheinlich mittlerweile an volks- und hauptschulen unterrichtet, sofern die baulichen gegebenheiten schritt halten. und das finde ich auch gut so.

tatsache ist aber aus meiner perspektive, dass es wohl (gar nicht wenige!) kinder gibt, die an/in der integration SCHEITERN.

im dezember letzten jahres kamen verzweifelte eltern (mit migrationshintergrund) mit ihrem (psychisch behinderten)kind zu uns an die schule (auf anraten der beratungslehrerin), waren sofort begeistert von der kleinen gruppengroeße, der ausstattung des hauses, der zusatzangebote (ergotherapie, physiotherapie, logopädie, mehrere unterschiedliche turnsaele). seit einem halben jahr geht das kind jetzt zufrieden und gern in die schule, wohingegen es an der kms hauptsaechlich gemobbt und "verstoßen" wurde. die eltern zerdrueckten am elternsprechtag geruehrt einige traenen mit den worten "6,5 jahre lang hat uns keiner etwas gesagt, dass es fuer unser kind so eine spezielle schule gibt!" die ganze familie hatte mit dem kind gelitten und der zustand hat sich nach und nach verschlechtert bis es an die von ihnen so sehr verteufelte "sonderschule" kam.

und ja. ich werde dabei bleiben. es gibt kinder, fuer die integration mehr horror als schule darstellt.

der großteil meiner schueler wuerde keinem unterricht in einer "normal großen" klasse folgen koennen, wohl auch aufgrund der tatsache dass viele unserer schueler nicht einfach ein bein zu wenig haben, sondern gerade im sozialen bereich eben __besondere beduerfnisse__ hat. seit jahren nennt man kinder nicht mehr behindert sondern kinder mit besonderen beduerfnissen und das hat einen grund. naemlich die besonderen beduerfnisse.

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