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BIZEPS-INFO > Nachrichten > Artikel

Text: Österr. Gehörlosenbund · 13. Feber 2006 14:29 Uhr
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Cochlea-Implantat: Gehörlosenbund nimmt erstmals Stellung

Medizinische Entwicklung veranlasst Gehörlosengemeinschaft zu Klarstellung

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Das elektronische Ohren-Implantat CI ist eine besonders unter gehörlosen Menschen sehr umstrittene Technologie. Auf die 20 wichtigsten Fragen zum CI gíbt der Österreichische Gehörlosenbund (ÖGLB) nun Antwort.

Das CI wurde entwickelt, um Geräusche für Menschen hörbar zu machen, deren Hörvermögen verringert/verloren ist oder nie vorhanden war. Der ÖGLB möchte nun erstmals in dem von der Medizin dominierten Feld seine bisher ungehörte Perspektive einbringen.

Gehörlosenbund-Präsidentin Helene Jarmer: "Das CI ist bei weitem nicht so problemlos, wie oftmals angepriesen. Wir thematisieren nun ethische, linguistische und gehörlosenkulturelle Aspekte." Vor allem bezüglich der Implantation von Säuglingen und Kleinkindern ruft man beim Gehörlosenbund zu äußerster Vorsicht auf. Denn, so die seit der Geburt gehörlose, stolze Gebärdensprachbenützerin: "Gehörlose Kinder dürfen nicht auf ihr Ohr und ihre Hörleistung reduziert werden!" Auch umoperierte Kinder mit CI werden nicht "hörend", sondern eben nur "gehörlos mit CI".

Die Kritik des ÖGLB richtet sich unter anderem gegen eine Polarisierung: Hören und CI wurden oft als ausschließlich und polar entgegengesetzt zu Gebärden-Können und Gehörlosen-Identität dargestellt.

Jarmer: "Das CI ist kein Widerspruch zur Gebärdensprache. Das CI sollte niemals als 'Alternative' zur oder 'Ersatz' für Gebärdensprache gesehen werden." Sprachwissenschaftlerin Verena Krausneker meint dazu: "Die rein technische Verstärkung der Hörfähigkeit geschieht durch ein CI in unbestimmtem Ausmaß. Das ermöglicht einem Kleinkind noch lange keinen natürlichen - also "automatischen" - Spracherwerb. Auch für schwerhörende Kinder mit CI ist daher die visuell barrierefrei wahrnehmbare Gebärdensprache eine sehr wichtige sprachliche Ressource."

Die amerikanische Aufsichtsbehörde für Nahrungs- und Arzneimittel FDA, die dem amerikanischen Gesundheitsministerium untersteht, hat schon 2004 eine CI-Risikoeinschätzung veröffentlicht:

AKTUELL! Stellungnahme des ÖGLB zum Cochlea Implant.

Weitere Informationen:
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Matthias Maus · 19. Feber 2011 01:34 Uhr

Hallo. Ich habe seit Dienstag mein erstes CI nach fehlgeschlagener Stapes-Plastik erhalten und weiß seit gestern, dass ich in jedem Falle mehr als in den letzten Monaten hören werde. Was unterm Strich rauskommen wird, weiß ich auch (noch) nicht, weil ich das Hören mit CI erst in den kommenden Monaten oder Jahren erlernen werde. Mein anderes Ohr ist nach erfolgreicher Stapes-Plastik ebenfalls leichtgradig "schwerhörig" (83 % von normal), aber ein Ohr alleine, hätte mich für meinen Beruf disqualifiziert, da ich 2 Ohren brauche um mein Geld zu verdienen.

Ich bin 33 Jahre und weiß seit 11 Jahren, dass ich Probleme mit meinem Gehör habe. Allerdings ergab sich (beruflich bedingt) erst 2009 die Gelegenheit medizinische Schritte gegen meine schleichende Ertaubung zu ergreifen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich links noch knapp 50 % - rechts noch knapp 56 % Hörvermögen. Ich hatte bei der ersten Stapedektomie "Bauchweh" und hab dann nach der Plastik vor Glück die Welt nicht mehr fassen können, als ich plötzlich wieder 83 % Hörvermögen hatte. Beim 2ten Stapes brach dann meine Welt zusammen, als ich 3 Wochen nach der OP Drehschwindel und Ertaubung zu beklagen hatte. Plötzlich war alles infrage gestellt, sogar meine berufliche Zukunft. Wenn das CI mir nun wenigstens mein räumliches Hören wiederbringt (wovon ich ausgehe), hat sich das Implantat schon gelohnt.

Ein von Geburt an Gehörloser kann nicht beurteilen, wie es ist wenn plötzlich gewohnte Sinne (z. B. Orientierung durch Geräusche) komplett ausfallen. Man wird orientierungslos und unsicher, verliert Selbstbewusstsein. Ich werde - obwohl ich Gespräche auch einohrig gut verfolgen kann - trotzdem Gebärdensprache lernen, weil ich das als Erweiterung meines Lebens sehe und dann auch den Umgang mit Gehörlosen pflegen kann. CI schließt GS ja schließlich nicht aus und man sollte aufhören, das Eine gegen das Andere aufzurechnen. CI schadet niemandem, Gebärdensprache auch nicht. Erweitert alle euren Horizont und seht beides als Chance.

fraza · 16. Feber 2010 22:44 Uhr

Denken sie einmal nach was Gebärdensprache im Alltag bedeutet. Ich kann mir nicht einmal eine Wurstsemmel im Supermarkt kaufen (mit diesem Argument wollte einmal ein Gutachter einen Elektrorollstuhl ablehnen). Also es gibt jede Menge für und wieder`s bei Hilfsmittel, sie sind aber für betroffene " lebensqualitätssichernd". Es gibt schon jede Menge Personen mit CI und der Großteil ist zufrieden damit.Gehörlose die die Gebärdensprache brauchen und sie auch "l e b e n" haben noch immer Angst das ihnen durch das CI die "Gehörlosenkultur" weggenommen wird. Gerade jene die vor dem Hörverlust normalhörend? waren schätzen das CI, weil ihnen das zwar nur ähnliche " hören" aber verstehen im Alltag eine gewiße Lebensqualität wiedergibt.

Lukas Huber · 16. Feber 2010 11:19 Uhr

Danke fürs Hinaufschieben.

Letztes Jahr hat ein Symposium zum Thema CI in Salzburg stattgefunden. Es gab Vorträge, Präsentationen von Firmen und Experten auf dem Gebiet Hören und CI. Eine Person, die das Symposium besucht hat, berichtete mir davon dass eine namhafte CI-Firma (eines der Marktführer weltweit) vor dem Publikum u.a. davon gesprochen hat, dass man vom angeblichen "Wunderding" CI nicht allzuviel erwarten kann. Hm, späte Einsicht also?

Dann noch eine kleine Überraschung: eine einflussreiche Schuldirektorin, die sich sehr eifrig für audio-verbale Förderung von hörbehinderten Kindern mit CI einsetzt, soll zugegeben haben dass österreichweit zuwenig gebärdensprachkompetente Lehrkräfte gebe. Das sagt schon alles...

monty · 16. Feber 2010 05:48 Uhr

Lieber anonym-20.aug 2008 21:32 dein sohn braucht keine hilfe! er nicht!

und jetzt zum ÖGLB! wie ich sehe ist der letzte sinnvolle eintrag vier jahre alt.wer interesiert sich noch für eure "panikmachen" die technik etwickelt sich weiter und weiter und leute wie WIR gehen einfach mit. elektrische rollstuhle, prothesen, cohlea implantate ... ich hoffe das nie jemand mit euren ansichten einmal beide arme und beide beine verliert denn zähneputzen mit den zähnen das können offensichtlich nur leute denen der weitblick fehlt.

anonym · 20. August 2008 21:32 Uhr

mein sohn hat seit 6 jahre ein ci. er kann super sprechen und hören. er wurde auch immer wieder tun. die türe fur sein zukunft sind offen, er braucht hilfe von keiner.

Lukas Huber · 9. Dezember 2006 10:53 Uhr

Michael: ein CI-Träger - der selbst gut mit dem CI hört und telefonieren kann - hat mir gegenüber vor kurzem zugegeben, dass er neben "Erfolgspersonen" auch welche kennt, die ein CI tragen und trotzdem nicht oder kaum telefonieren können. Aus diesem Grund unterstützt das Verein CIA die Telefonvermittlung des ÖGLB.

Siehe http://www.cia.or.at unter "Aktuelles"

Eine deutsche Sprachwissenschaftlerin geht nach einer Studie davon aus, dass bei Kindern das CI zu 1/3 zu Erfolg bzw. freiem Sprachverständnis führt, zu weiteren 1/3 zu teilweise Sprachverständnis, letztere 1/3 haben kein freies Sprachverständnis durch CI.

Alexandra · 9. Dezember 2006 10:48 Uhr

*** CI einzupflanzen ist meiner Entschlossenheit nach eine Menschenrechtsverletzung, weil KEIN Mensch verpflichtet ist, gegen die Natur bzw. die Angeborenheit anzuwenden. Wer das aber tut, rechnet immer im Nachhinein mit Gegenschlag. ***

Gut, dann schaffen wir die Medizin und Forschung ab, steigen wir wirder auf unsere Bäume und schauen, was die natürliche Auslese so treibt. Nun - Behinderte in der Natur gibts ohnehin nicht, denn der Stärkere überlebt. Also dürfte das Leben eines Behinderten relativ kurz sein. Gehörlose Tiere? Naja, eher nicht gut - doch, gut für Feinde, ein leichtes Fressen.

Alexandra · 9. Dezember 2006 10:43 Uhr

Nun ich denke, das größte Problem ist, dass der OGLB befürchtet, durch den Einsatz von CI, ihre Gehörlosenkultur zu verlieren. Wer hört, wird kaum die Gebärdensprache benutzen und somit ein Teil einer Kultur eventuell stirb.

Ich denke aber, dass es nicht so ist. Warum sollte man einem Kind verbesserte Möglichkeiten verwehren, nur damit es isoliert lebt oder im schlimmsten Fall sein leben lLang nach seiner Identität sucht. Ich kenne einige schwerhörige Menschen, die zwar sprchen können, aber nicht immer verstanden werden.

Sollte man seinem Kind nicht die besten Chancen bieten, sodass es sich frei entwickeln kann und somit irgendwann selbst entscheiden kann, ob es die Gebärdensprache erlernt oder nicht?

Die Gehörlosenkultur stirbt nicht, solange man Hörende in ihren Kreis lässt und ihnen die Kultur nahebringt. Daher finde ich es mutig, dass Mütter und Väter die Chancen ergreifen um ihren Kindern ein leichteres Leben anbieten. Was ist falsch daran? Wir wünschen uns doch alle ein Stück Normalität, oder? Wie sich dann das Leben des Kindes entwickelt, sollte nicht von einem CI abhängen.

Viele behinderte Kinder wünschen sich eine normale Kindheit, aber werden es nicht bekommen, weil es für ihre Behinderung keine Brücke gibt. Übrigens: Eine sehr liebe Freundin hat ein CI und lebt sehr gut damit.

Michaeal · 9. Dezember 2006 02:26 Uhr

Ihr habt ja keine Ahnung wie gut ein Kind mit Ci-Hören kann. Meine Tochter ist 7 Jahre alt besucht die zweite Klasse VS und geht ganz normal zum Unterricht wie jeder andere auch. Sie liebt Musik, tanzt, spielt Fußball, fährt Schi, rodelt,etc. etc...

Da ist gar nichts gefährlich. Sie hat seit Ihrem ersten Lebensjahr ein Ci und hat einen ganz normalen Spracherwerb. Also erzählt mir bitte nichts wenn ihr es nicht erlebt habt.

Karin · 22. Oktober 2006 01:03 Uhr

Ich habe mich im Internet über das CI informiert und bin dabei auf der Seite http://www.3sat.de/nano/bstuecke/06562/ auf folgenden Satz gestoßen, den ich ziemlich "stark" (im negativen Sinn) finde: "Hören ist für Kinder unerlässlich, wenn sie sich geistig und seelisch normal entwickeln sollen."

issy · 30. Juni 2006 09:20 Uhr

Ich möchte zu diesem Beitrag von anonym: 28. Juni 2006, 9.46 Uhr nur eines sagen, dass ich dem voll zustimme.

Ich bin selber mittelschwerhörig, verwende sowohl die Laut-als auch die Gebärdensprache. Ich bin auch nicht sehr für CI. Mein Mann und meine erwachsene Tochter sind gehörlos, und meine jüngere Tochter ist hörend.Daher verwende ich beide Sprachen.

Ich brauche eigentlich selber keine CI, weil ich genug höre, um telefonieren zu können. Mein großer Wunsch ist auch, dass es mit der Anti-Diskriminierung bald Erfolg geben wird.

anonym · 28. Juni 2006 09:46 Uhr

Was Ihre Meinung betrifft: "lieber gehörlos MIT CI ..." - so einfach ist das nicht! Es gibt zwei widersprüchliche Aspekte in diesem Slogan:

1) Gehörlos mit CI ist nur dann sinnvoll, wenn jemand ab dem bestimmten Alter, nicht mehr im Kindesalter, ihr Gehör verloren hat, empfehle ich CI zu tragen. Meine Begründung in dieser Ansicht ist die Gewohnheitssache weiterhin wie bisher zu führen, ohne extra zu ändern. Empfehlenswert ist das Erlernen der Gebärdensprache.

Wichtig ist, ALLE PERSPEKTIVEN offenzulegen, was am meisten vorteilhaft und sinnvoll für die/den Betroffene/n ist, und nicht den Ärzten, die die enormen Kosten kassieren und im Hintergrund lachen, dass sie gedacht hätten, ihr wunderbares Handwerk beim sogenannten Versuchskannichen (=Betroffenen) zu testen. Wenn kein Erfolg nach der Operation in Sicht ist, WER übernimmt die Verantwortung? WER ist für ETHIK zu zuständig?

2) Gehörlos OHNE CI ist nur dann sinnvoll, wenn es um die Gewohnheit geht, nicht "herumzupfutschen". Ich selber bin gehörlos und kein CI-Träger - bin gewohnt bilingual aufzuwachsen und behersche viele Sprachen und Gebärdensprache OHNE jede technische Hilfe. Niemand in diesem Aspekt kann durch die Technik besser leben!

Meiner Meinung nach soll jedes gehörlos bzw. schwerhörig angeborenes Baby soviel wie möglich die Gebärdensprache UND die Lautsprache beherrschen könnnen, damit es im Erwachsenenalter flexibel mit dem Sprachgebrauch sein kann und weniger Probleme im Alltagsleben zu rechnen hat.

CI einzupflanzen ist meiner Entschlossenheit nach eine Menschenrechtsverletzung, weil KEIN Mensch verpflichtet ist, gegen die Natur bzw. die Angeborenheit anzuwenden. Wer das aber tut, rechnet immer im Nachhinein mit Gegenschlag.

Barbara · 25. Juni 2006 17:34 Uhr

Ich bin zwar nicht "direkt" zum Thema betroffen. Aber indirekt: meine Schwester hat mit 17 Jahren ihr Gehör verloren. Sie leidet an einer seltenen Autoimmunerkrankung (Cogan Syndrom).Sie ist jetzt 23 Jahre alt. Und hat vor ca. 2 Jahren ihr zweites CI bekommen. Wir alle und speziell sie könnte sich ein Leben ohne CI´s nicht mehr vorstellen! Die Implantate haben ihr ermöglicht, weiterhin ihren Beruf auszuüben und "normal" zu leben. Ich will damit bitte nicht sagen, dass ein Gehörloser Mensch nicht "normal" Leben kann. Aber wenn man 17 Jahre lang gehört hat und plötzlich nicht mehr ... da bricht die Welt zusammen! Ich persönlich bin der Meinung: Lieber gehörlos MIT CI ...

Mag. Harald Tamegger · 17. Feber 2006 10:53 Uhr

Ich gebe Herrn Pachler in seinen Ausführungen völlig recht, die sich auch mit unseren Erfahrungen aus Beratungen mit Eltern und Kindern, die CI-Träger sind, decken. Gerade bei Kindern ist mit der entsprechenden Frühförderung garantiert, dass sie später mal ein möglichst selbständiges Leben führen können.

issy · 16. Feber 2006 09:45 Uhr

Zu diesem Thema "CI: ÖGLB nimmt erstmals Stellung": Ich gebe hier Frau Mag. Jarmer vollkommen recht. Obwohl ich selber schwerhörig bin, würde ich mir nie dieses Implantat einsetzen lassen und auch bei Säuglingen und Kleinkindern habe ich Bedenken. Ich finde daher die "CI-Kinder" sollten auch die Gebärdensprache benützen dürfen. Bravo Frau Mag.Jarmer! Liebe Grüße Issy

Harald Pachler · 15. Feber 2006 15:55 Uhr

Sehr wohl erbringt ein CI Höreindruecke, und ich kenne Kinder, die im jüngsten Alter implantiert worden sind. klar bringt ein CI keinen "automatischen" Spracherwerb. Den erwirbt sich ein Kind nur durch gezielte Frühförderung und Training. Und hier sind die Eltern die tragende Säule.

Alleine schon - kein guthörendes Kind lernt von sich aus alleine und selbstständig sprechen. Sprechen und Sprache muss gepflegt werden und das steuern Eltern als Erzieher bei.

Jede Operation birgt gewisse Risiken. Es gibt sogar Leute, die nach einer Blinddarmoperation verstorben sind oder schwere Komplikationen hatten. Dabei horcht sich Blinddarmoperation harmlos an. Was Meningitis (Hirnhautentzündung) betrifft: vor einer CI Operation wird eine Pneumokokkenimpfung vorgenommen.

Und so relativ neu ist diese medizinisch-technische Entwicklung nicht. Seit 20 Jahren schon im Einsatz und der Fortschritt in den letzten Jahren ist enorm.

In der jungen Schwerhoerigenbewegung "Junge Stimme" finden sich viele CI-Träger. Unser ältester CI Traeger traegt sein Implantat schon 15 Jahre!

Einige sind in sehr frühen Kindheitsjahren implantiert worden, noch vor dem Erwerb der Lautsprache. Also zu einer Zeit, als das CI in der Tat ein unsicheres Abenteuer war, viel zu neu, kaum Langzeiterfahrungen. Und dennoch dieses Wagnis.

Weil die Wichtigkeit des Hörens weitsichtigen Eltern einfach zu sehr bewusst war und ist. Und diese unheimliche Mut, eine schwerste Entscheidung für ihr kleines Kind übernehmen zu müssen.

Manche sind in jungen Jahren implantiert worden, etliche erst später. Aber alle haben eines gemeinsam. Dank Lautsprache und modernen Hörhilfsmittel den Zugang zu regulärer Ausbildung und somit zu Beruf und Gesellschaft gesichert.

Leicht war und ist es nicht, doch wir arbeiten selber aktiv um die Barriere zur guthörenden Welt weiter zu reduzieren!

Besuchen Sie unsere Homepage! http://www.oessh.or.at/jungestimme/

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