BIZEPS

BIZEPS: Seit 15 Jahren Beratung für Selbstbestimmung

Seit 12. März 1992 berät BIZEPS in Fragen von Selbstbestimmung und Gleichstellung.

Begonnen hatte die Geschichte des Beratungszentrum BIZEPS im einem Schülerheim einer Sonderschule im dritten Wiener Gemeindebezirk, wo ein Zimmer angemietet worden war.

15 Jahre Beratung

Die Geschichte des Beratungszentrums war in den letzten 15 Jahren ein großer Erfolg. „Das Wort Persönliche Assistenz ist in diesen 15 Jahren nun auch in den Köpfen der Entscheidungsträger kein Fremdwort mehr“, zeigt sich Annemarie Srb-Rössler, Obfrau von BIZEPS, erfreut und führt aus: „Selbstbestimmt Leben mit Persönlicher Assistenz ist nicht zuletzt durch unsere Unterstützung und Begleitung für behinderte Menschen Realität geworden“.

„Nun ist es soweit!“

Nach 15 Monaten Vorbereitungsarbeit war es am 12. März 1992 endlich so weit. „Als ganz neues Service für eine umfassende Beratung für Betroffene, Angehörige und Interessierte“ kündigten wir das Beratungszentrum an. BIZEPS war die erste Organisation für Selbstbestimmtes Leben in Österreich.

Zielrichtung: Selbstbestimmung und Gleichstellung

Unsere Zielrichtung war Selbstbestimmung und Gleichstellung. Dementsprechend sah auch das Eröffnungsprogramm aus. Die Schweizerin Ursula Eggli hielt einen Vortrag und las auch aus ihren Büchern u.a. aus „Freakgeschichten“ vor.

Weiters wurde ein 20 minütiger Ausschnitt aus dem Film „Aufstand der Betreuten“ von Adolf Ratzka gezeigt, in dem es um Selbstbestimmung und Persönliche Assistenz geht. Wir zeigten den Film wie „andere schon verwirklicht haben, was auch wir uns wünschen: Ernstgenommen zu werden als Experten in eigener Sache“, erläuterten wir damals.

Auch schon im Jahr 1992 war uns die Pressearbeit wichtig und daher eröffneten wir das Beratungszentrum mit einem Pressefrühstuck.

„Ab nun wird es konkret.“

Vielfach hatten wir unsere Idee dargelegt. Trotzdem waren wir uns nicht sicher, ob sie auf fruchtbaren Boden fallen würde.

„Ab nun wird es konkret. Vielleicht müssen wir in ein paar Monaten sagen, daß es ein Flop war, vielleicht erweist es sich als die Neuerung. Die Chancen stehen in einem vernünftigen Verhältnis zu den Risken“, schrieben wir im Jahr 1992 kurz vor dem Start des Beratungszentrums in einer Aussendung.

Auch wenn heute Selbstvertretung beinahe schon als Selbstverständlichkeit hingenommen wird; damals war das noch anders. „Bei der Eröffnungsfeier am Abend wurden demgegenüber ausschließlich die Intentionen des BIZEPS zum Ausdruck gebracht und der Unterschied eines BIZEPS, zu anderen bereits bestehenden Einrichtungen für behinderte Menschen wurde offensichtlich, nämlich, daß hier die Betroffenen selbst Bedürfnisse formulieren und entsprechende Lösungen finden“, hielten wir in der Rückschau auf die Eröffnungsfeier in der April-Ausgabe 1992 unserer Zeitung fest.

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