Schriftgröße ändern in: groß · sehr groß
BIZEPS mobil
Twitter-Logo Twitter YouTube-Logo YouTube Facebook-Logo Facebook Flickr-Logo Flickr
Logo BIZEPS-INFO - Zur Startseite

BIZEPS-INFO > Nachrichten > Artikel

Text: DSA Manfred Srb · 10. September 2007 12:03 Uhr

Wird die Wiener SPÖ behinderte Menschen in Stich lassen?

Die Wiener SPÖ hat einen Antrag einer Oppositionspartei ignoriert, und somit den gesamten Gemeinderat nicht informiert und dieser Tatbestand beunruhigt vor allem die Betroffenen zutiefst.

Wappen Land Wien

Seit dem Frühjahr 2006 läuft ein Modellprojekt - Wiener Assistenzmodell - mit dem die Stadt Wien Erfahrungen mit bedarfsgerechter Persönlicher Assistenz sammelt. Knapp 20 behinderte Menschen mit hohem Assistenzbedarf erhalten vom Fonds Soziales Wien finanzielle Mittel, um sich die benötigte Persönliche Assistenz zu organisieren. Der Versuch ist mit 31. März 2008 befristet.

Behinderte Menschen in Wien wissen nicht mehr, wie es für sie weitergehen wird: Ende April 2007 stellte die Wiener ÖVP an die zuständige Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Mag. Sonja Wehsely (SPÖ), den Antrag, vom Fonds Soziales Wien einen Zwischenbericht des Modellprojekts "Persönliche Assistenz" einzufordern, der den Abgeordneten des Wiener Gemeinderats binnen zwei Monaten vorzulegen ist.

In ihrer Reaktion berichtete die Stadträtin aber nur über ohnehin bereits Bekanntes und ging mit keinem Wort auf den eingeforderten Zwischenbericht über die bereits gemachten Erfahrungen im Modellprojekt Persönliche Assistenz ein.

Diese Vorgangsweise der politisch Verantwortlichen ist für die davon Betroffenen und für ihre Interessenvertretungen absolut unbegreiflich. Sie fragen sich, was hinter dieser Verschleierungstaktik stecken könnte: Ist es wieder einmal nur die Arroganz der Macht oder sollen damit die wahren Absichten der Rathausmehrheit verborgen werden?

Sollte vielleicht sogar das Modellprojekt von der Stadt Wien nicht mehr weitergeführt werden? Ist es das, was die Wiener SPÖ möchte?

Weitere Informationen: ,
Speichern bei: Linkarena Logo Logo del.icio.us Logo Mister Wong Logo YIGG

  FORUM - Ihre Meinung zum Artikel:



 


 
-


Klaus Widl · 18. September 2007 13:12 Uhr

Die Unsicherheit, nicht zu wissen, ob in den nächsten Monaten ein selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung weiterhin möglich ist, ist tatsächlich entwürdigend. Heißt, es braucht einen Rechtsanspruch auf PA!

Denn, die Vorgangsweise "Jene Personen, die bereits im Piloten sind, ab 1.4.08 weiterzufinanzieren und die anderen gehen uns nichts an!", wäre ein genauso unwürdiges Schauspiel! Wie ich auf das komme? Genau so läufts in Wien gerade bei der Leistung "Erhöhte Monatspauschale"! Nur, ich nehme kaum Widerstand von den "selbstbestimmt Leben-Bewegungen" wahr!

Schleser Günter · 17. September 2007 11:58 Uhr

Der Umstand, dass die Persönliche Assistenz nur im Rahmen von Kann-Leistungen und zumeist aus der Sozialhilfegesetzgebung gewährt wird, ist für die betroffenen Menschen ein untragbarer Zustand. Nicht zu wissen, ob die Hilfe im Folgemonat noch sicher ist, wirkt auf die Psyche wie ein unausgesprochenes Todesurteil. Kämpfen wir daher gemeinsam für eine menschliche Lösung. www.daheim-statt-heim.at

Das Forum ist für jeden zugänglich und soll eine offene und demokratische Diskursplattform sein. Ihr Diskussionsbeitrag soll thematisch in Bezug zum Artikel stehen. Bitte bleiben Sie kurz und sachlich. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich bei Bedarf das Recht vor Beiträge zu kürzen und themenfremde, krass unsachliche, rechtswidrige oder moralisch bedenkliche Beiträge zu löschen.

Navigation:

Nachrichten

Aktuell
Bild der Woche
Forum
Newsletter
Suche
Artikel in Österreichischer Gebärdensprache Videos in ÖGS
Zeitung

Mediadaten

Information

Service

BIZEPS


Werbung kobinet-nachrichten

Bild der Woche und Werbung:

Bild der Woche

Symbolbild des Bildes der Woche
 

Werbung

Assistenz für alle: Die PGE bringt allen Menschen mit Behinderung mehr Wahlfreiheit in ihrer Lebensgestaltung.
 
Beim Preisvergleich Österreich findet man zwar keine Högeräte oder Rampen, aber Pflege für den Computer ist auch sehr wichtig.
Der Toner im Kopierer hilft beim