"Initiative für ein barrierefreies Wien" gestartet
Mit dieser Initiative soll der Abbau von baulichen Barrieren in Wien beschleunigt werden. Unterstützerinnen und Unterstützer können ihre Stimme auch elektronisch abgeben.
Wie notwendig es in Wien ist, ein derartiges Projekt zu starten, beweisen die jüngsten Beispiele:
- da wird einer engagierten Ärztin der Bau einer Rampe zum Erreichen der Ordinationsräumlichkeiten mit fadenscheinigen Begründungen und unwahren Behauptungen nach einem jahrelangen zermürbenden Kampf noch immer verwehrt
- da dürfen Ständer mit Wahlwerbung die Gehsteige auf bis zu 150 cm einengen, wenn es aber um den notwendigen Einbau einer Rampe geht, sind sogar mehr als 200 cm Gehsteigbreite nicht ausreichend dafür
- da baut die Stadt Wien ein neues Bezirksamt und nach der Eröffnung stellt sich heraus, dass es nicht dem Stand der Technik entspricht.
Zentrale Forderungen der Initiative sind:
- die Identifizierung vorhandener Barrieren durch die Stadt Wien
- die Berücksichtigung der Barrierefreiheit bei Planung und Bau von öffentlichen Gebäuden
- eine Informationsoffensive, die sich z.B. an Selbständige und Ärzte richtet
- die Adaptierung des öffentlichen Raums in den Bezirken mittels eines Sonderbudgets der Stadt.
Nähere Einzelheiten sowie das Unterstützungsformular finden Sie unter www.barrierefreies-wien.at.
Weitere Informationen: Bauen, Landespolitik Wien, Kennzeichnung Barrieren
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a echta Wiena · 9. September 2008 21:09 Uhr
Wissenschaftsminister Hahn sollte schnellstens Barrierefreiheit als Pflichtfach für werdende Architekten einführen, sonst ist und wird das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz ein "totes" Gesetz! Wie in Wien, wo scheinbar nur in Teilbereichen die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, die Kontrollorgane oft völlig versagen.
w.stein · 9. September 2008 17:40 Uhr