Trägheit der Verwaltung verzögert barrierefreies Internet
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zeigen behinderte Menschen auf, weshalb Internetseiten noch immer nur sehr selten barrierefrei gestaltet werden.

Nach Ansicht des blinden Diplom-Informatikers Artur Ortega, "
Accessibility Evangelist" und Software-Entwickler bei
Yahoo! London, seien insbesondere einige Bundesländer und Kommunen in Deutschland noch sehr zögerlich bei der Umsetzung der
UN-Konvention zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen.
In einem Artikel auf heise.de vom 4. Mai 2009 spricht sich Ortega auch explizit dafür aus, dass Barrierefreiheit keinesfalls als technische Einschränkungen verstanden werden soll, auch moderne Techniken wie AJAX lassen sich barrierefrei umsetzen.
Europäischer Protesttag
Seit dem Jahr 1992 protestieren behinderte Menschen in Europa alljährlich am 5. Mai mit Demonstrationen, Aktionen und Fachveranstaltungen gegen Diskriminierungen und Benachteiligungen. Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen.
Weitere Informationen: einfach-für-alle, Gleichstellung - int., UN-Konvention
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Michael Stenitzer · 14. Mai 2009 12:14 Uhr
Ergänzung: nur zur klarstellung. meine anmerkung bezieht sich auf die österreichische verwaltung. die deutsche verwaltung kenne ich nicht gut genug und maße mir daher kein urteil an.
Michael Stenitzer · 14. Mai 2009 11:40 Uhr
Diese Aussage muss man IMHO schon relativieren. In Österreich ist die öffentliche Verwaltung nicht Nachzügler sondern eher Zugpferd der Barrierefreiheit. Wobei ich nicht sage, dass es nicht noch (viel) besser ginge.
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