Wir haben viel Spaß mit den hörenden und den gehörlosen Kindern, wir können uns in Gebärdensprache unterhalten und miteinander austauschen. Das ist lustig, aber im Unterricht ist es manchmal schwierig. Die Lehrerin ist lieb und kann auch gut gebärden, aber sie macht manchmal Stress und will immer, dass wir schneller weitertun.
Die hörenden Kinder können Gebärdensprache, weil sie seit der 2. Klasse in einen Gebärdensprachkurs gehen. So können sie uns auch unterstützen und ich verstehe besser, was sie meinen.
Erstens möchte ich Technikerin werden, da kann ich viel Neues erfahren und dabei Spaß haben. Zweitens möchte ich gerne Ärztin werden und mich mit vielen neuen Sachen beschäftigen, weil es in der Welt auch gehörlose Ärzte gibt. Und drittens will ich Künstlerin werden, aber da verdiene ich wohl zu wenig.
Weitere Informationen: Gebärdensprache
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Gertrude Sladek · 27. Juni 2009 15:36 Uhr
Liebe Cilli! Ich wünsche Dir aus ganzem Herzen alles alles Gute für Deinen weiteren Lebensweg! Du wirst es schon schaffen, Dir dank Deiner Fröhlichkeit, Deines erwiesenen Mutes und Deiner Unbekümmertheit den für Dich geeigneten Beruf auswählen, ihn dann konsequent erlernen und letztendlich auch ausüben zu können! Lass Dich von Menschen wie Sione niemals irritieren!
Sie sind nämlich selbst sehr sehr unglücklich und können daher Anderen das Glück auch nicht gönnen! Eigentlich sind das die bedauernswertesten Kreaturen unter uns Menschen!
verena · 25. Juni 2009 15:37 Uhr
Es ist SOOOO eine Freude, diese junge eloquente Gebärdensprachlerin zu sehen! Cilli, ich wünsch Dir alles Gute für den Umstieg ins Gymnasium und - trotzdem - einen entspannten Sommer!
inge · 24. Juni 2009 21:30 Uhr
Liebe Cilli! Ich finde es toll, dass dieses Video von dir auf YouTube zu sehen ist. Leider sieht man darauf nicht, wie fröhlich und lebhaft du auch bist. Es ist schon gut, dass Gehörlose auf sich aufmerksam machen.
Als Lehrerin weiß ich, dass auch viele hörende Kinder sich ordentlich anstrengen müssen, um in der Schule gut weiterzukommen. Aber du hast beachtliche Ziele vor Augen. Diese zu erreichen, ist es Wert, hart zu arbeiten.
Ich wünsche dir alles Gute im nächsten Schuljahr - aber vorerst einmal erholsame Ferien! Inge
Lukas Huber · 24. Juni 2009 21:27 Uhr
@Sione, das hat mit Cecilia zwar nicht zu tun aber falls Sie es nicht wissen sollten: die Schwerhörigenschule in der Waltergasse gibt es seit 1995 nicht mehr.
anonym · 24. Juni 2009 21:04 Uhr
Was gehört in die Schubladen "gesund" oder "krank", "hoher IQ" oder "niedriger IQ", "Karriere" oder "nix erreicht" ?. Wir unterscheiden uns alle in vielen Einzelheiten. Respekt vor jedem, der es schafft, mit seinen Anlagen ein glückliches Leben führen zu können - ob als Maler, Eisverkäufer, Tischler, Arzt, Bankdirektor oder Papst....
anonym · 24. Juni 2009 20:32 Uhr
Schön, dass bilingualer Unterricht angeboten. Ich finde es sehr wichtig, daß Gehörlosen ein adäquater Zugang zu Unterricht und Bildung angeboten wird und dieser auch genutz wird. Mehr davon!
Klammer Gaby · 24. Juni 2009 16:25 Uhr
Liebe Cecilia, ich finde, du hast bereits sehr gute Vorstellungen davon, was du mal werden möchtest oder könntest. Gehörlose Ärzte sind sicher sehr gefragt, davon gibt es sicher noch nicht viele. Falls du dich nicht für Künstlerin entscheidest, könntest du dich als Hobby der Kunst zuwenden. Alles Gute und viel Erfolg wünsche ich dir. Gaby
Katrin · 24. Juni 2009 12:12 Uhr
Lieb wie Cecilia gebärdet und hat ja auch einiges vor sich...Wow Berufswünsche ist doch schon was Tolles von Kindern zu hören!
@Sione: da Sie schrieben Waltergasse sollte besser sein, das ist ein völliger Blödsinn. Sie geht ja in eine Hörende Schule bzw. Billiguale Klasse, ist ja das bessere was es gibt und die Waltergasse ist eine (Sonderschule) ... wobei es wie in der Sonderschule unterrichtet wird. entschuldige aber das ist nun mal so.
Eva Wedra-Steinek · 24. Juni 2009 10:52 Uhr
Ich zolle diesem tollen Mädel jeden erdenklichen Respekt und bewundere ihren Ehrgeiz, Ihre Intelligenz, Ihre Zielstrebigkeit und ihre gute Sicht der Dinge. Dieser Beitrag zeigt,wie sehr Menschen mit Gehörlosigkeit oft unterschätzt werden. In unserer Gesellschaft ist es immer wieder auffällig,dass diese Menschen oft mit weniger intelligent gleichgesetzt werden. Viele denken,wenn der Hörsinn fehlt, so muss einem auch Wissen" durch die Lappen"gehen ... dass oft das GEGENTEIL der Fall ist, zeigt uns das Beispiel von Cecilia. Welche Kinder in diesem Alter haben denn schon so konkrete Vorstellungen von der Zukunft,von den Herausforderungen...?Meine (gesunden)Kinder haben dies bis zum heutigen Tag nicht und sie sind um einige Jahre älter! ALSO:HOCHACHTUNG vor diesem jungen Menschen! Eva Wedra-Steinek
Markus Ladstätter · 24. Juni 2009 10:48 Uhr
@Sione: Entweder ich habe den Sarkasmus überlesen oder ich muss sie folgendes fragen: Finden sie ihren Beitrag nicht etwas deplatziert? Kinder finden doch fast immer, dass der/die Lehrer(in) zu viel verlangt. Von dieser Aussage auf das geistige Niveau zu schließen ist sehr voreilig.
Sione · 24. Juni 2009 10:32 Uhr
Technikerin und Ärztin - da muss sie ins Ausland gehen, in Österreich ist so was nicht möglich. Diejenigen, die es geschafft haben, wie Rita, arbeiten bloss nur in einer Bank - nix erreicht. Das soll Vorbild sein?
Wenn Cecilia meint, die Lehrerin macht Stress, dann ist sie wohl nicht kompatibel genug für eine bilinguale Schule und geistig nicht auf dem Niveau. Vielleicht wäre eine Schule in der Waltergasse besser?
Jutta Pisecky · 24. Juni 2009 09:58 Uhr
Ich finde es süß, wie Cecilia die Lehrerin beschreibt. :-) Beruflich hat sie wohl einiges vor sich! :-) Ich wünsche ihr auf alle Fälle viel Erfolg!
Martin Kliehm · 23. Juni 2009 15:26 Uhr
Das ist ja cool. Ich wußte gar nicht, dass die Sprache von gehörlosen Kindern so lebhaft ist und dass man das auch als Laie sofort erkennt. Voller Energie, genau wie bei allen Kindern. :) Gebärdendolmetscher wirken immer so diszipliniert ...
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