10 Jahre HELP.gv.at und 10 Jahre RIS.bka.gv.at

Am 20. Juni 2007 fand in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien ein Rückblick auf "ein Jahrzehnt Services für BürgerInnen und Wirtschaft im Internet" statt.

Logo HELP und Ansicht Second Life
Bundeskanzleramt

Die für die Verwaltungsreform zuständige Staatssekretärin Heidrun Silhavy (SPÖ) eröffnete „die Geburtstagsfeier“ und zeigte sich über „die Erfolgsgeschichte“ erfreut. „HELP ist dazu da, Lösungen anzubieten“, hielt sie fest.

In einer Diashow wurden die Veränderungen und Erfolge von www.help.gv.at, der behördenübergreifenden Plattform im Internet dargestellt. HELP versteht sich als „offizieller Amtshelfer für Österreich“ und wird vom Bundeskanzleramt (BKA) betrieben. Auch das Rechtsinformationssystem des Bundes – www.ris.bka.gv.at – ist ein Service des BKA.

„Aus der Büroklammer wird der Klammeraffe“, so fasst Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer (ÖVP) die Idee der Internetangebote des Bundes zusammen. Man zeige damit, dass man nicht für sich selbst da sei, „sondern für den Bürger“.

Für ihn heißt „WWW“ daher: „Was macht der Staat? Wer macht’s im Staat? Wie macht’s der Staat?“ HELP habe daher auch eine „gesellschaftliche Perspektive“, hält Molterer fest.

Das Internet könne viele Strukturprobleme nicht lösen, erinnert der ehemalige Bundesminister, Dr. Franz Löschnak, und fordert: „Vor einer Verwaltungsreform muss eine Bundesstaatsreform stattfinden.“

HELP nun in Second Life

„Als weltweit erste E-Government-Plattform geht nun HELP.gv.at einen weiteren innovativen, zukunftsorientierten Schritt und öffnet seine Amtspforten in Second Life. Diese virtuelle Insel wird bereits von 60.000 Österreichern regelmäßig besucht. In der virtuellen Amtsstube gibt es verschiedene Kommunikationsebenen, von Infotafeln über Videos bis zur Terminvereinbarung und dem persönlichen Beratungsgespräch“, geben die Betreiber von HELP bekannt. Die Beamten-Avatarin heißt übrigens: „Sizzi Winkler“.

Barrierefreiheit

Im Rahmen der mehrere Stunden dauernden Veranstaltung kam auch wiederholt das Thema Barrierefreiheit zur Sprache. „Frau Papst hat uns erstmals gezeigt, wie jemand blinder im Internet surft“, erinnert sich einer der Betreiber von HELP. Seit dem Jahr 2003, dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung, sei das Angebot barrierefrei nutzbar.

Der Amtsleiter der Gemeinde Kremsmünster, Reinhard Haider, erinnerte daran: „Wichtig ist der Mensch, der im Mittelpunkt steht“. Er halte Kontakt zur Plattform „accessible media – Zugang für alle„, um sein Angebot laufend zu verbessern.

Prof. Klaus Miesenberger von „Integriert Studieren“ und auch bei accessible-media engagiert verdeutlichte die Wichtigkeit des barrierefreien Internets. In seinem Statement hielt er fest: Ob ein Angebot aufgrund eines Gesetzes oder aus Überzeugung barrierefrei gemacht werde, sei nebensächlich.

Silhavy: „Barrierefreiheit ist mir wichtig“

In einem BIZEPS-INFO Gespräch hielt Staatssekretärin Silhavy (SPÖ) nochmals fest, wie wichtig ihr persönlich Barrierefreiheit bei öffentlichen Internetangeboten sei.

HELP wurde schon mehrfach – zuletzt beim BIENE-Wettbewerb 2006 – ausgezeichnet.

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