BIENE Wettbewerb

110 Webseiten eine Runde weiter im BIENE-Wettbewerb

Von den mehr als 320 für den BIENE-Award eingereichten Webseiten haben 110 die Ausschlusstests bestanden. Das teilten heute die Veranstalter des Wettbewerbs um die besten barrierefreien Webseiten im deutschsprachigen Raum mit.

Nachdem die Mindestanforderungen des Wettbewerbs für barrierefreie Webgestaltung der Stiftung Digitale Chancen und der Aktion Mensch erfüllt sind, haben die Wettbewerbsbeiträge noch die umfangreichen Fein- und Praxistests zu bestehen. Iris Cornelssen, Projektleiterin BIENE-Award bei der Aktion Mensch, erklärte: „Die Ergebnisse der ersten Testrunde zeigen, dass sich die Teilnehmer intensiv mit den Anforderungen an barrierefreie Internet-Auftritte beschäftigt haben.“ Auch bei den meisten Webseiten, die jetzt nicht mehr dabei sind, sei das zu erkennen gewesen.

Die gestiegene Qualität der Einreichungen betonte auch Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen. Das Ziel des Wettbewerbs sei es, die besten barrierefreien Websites zu prämieren, um das Internet für alle Nutzer zugänglicher zu machen. „Diesem Ziel kommen wir immer näher, und zwar in allen Wettbewerbskategorien. Das zeigt, dass Barrierefreiheit inzwischen alle Lebensbereiche durchdringt.“

In den kommenden Wochen prüft ein Team von Experten und Anwendern mit und ohne Behinderungen die eingereichten Beiträge. Die Webangebote, die auch diese Tests erfolgreich absolvieren, ziehen ins Finale ein. Am 9. Dezember 2005 wird eine prominente Jury die Gewinner küren und im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung die Preise überreichen.

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0 Kommentare

  • Also, ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück, denn dieses Jahr gehts ja g’scheit zur Sache. Vor allem hoffe ich, dass http://www.2sames.de unter den ersten 100 kommt. Das wäre zumindest wirklich ein supertolles Ergebnis.

    Generell finde ich diesen BIENE-Award nicht nur eine Auszeichnung für Gestaltung barrierefreies Web, sondern eröffnet vielen Newcomern eine Tür zu neuen Aufträgen. Es gibt noch immer zu wenig WebDesigner, die sich auch wirklich mit barrierefreiem WebDesign beschäftigen – obwohl man gerade damit unheimlich viel Geld machen könnte. Ich denke einfach, dass es die Berufsbezeichnung „WebDesigner für barrierfreies Web“ noch nicht gibt und daher gibt es dahingehend noch keine leistbare und qualitative Ausbildung – schade eigentlich!

    Ich programmiere ja selbst und weiß daher, dass nicht barrierefrei gleich barrierefrei ist. Daher ist der BIENE-Award eine gute Möglichkeit unheimlich kreativ zu sein und auch noch für alle Menschen (mit und ohne Behinderung) den Zugang zum Web zu ermöglichen. Toitoitoi an allen Mitstreitern.