25 Jahre ÖAR

Starke Interessenvertretung für behinderte Menschen

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Mittwoch, den 12. April 2000 kann die Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation auf ihrem Delegiertentag ihr 25 jähriges Bestehen feiern. Im Jahre 1975 haben sich einige Behindertenverbände zusammen geschlossen, um ihre sozialpolitischen Interessen besser durchsetzen zu können. Inzwischen zählt die ÖAR über 80 Mitgliedsorgansationen.

„Die Durchsetzung des Bundespflegegeldes gehört zu den größten politischen Erfolgen der Interessenvertretung behinderter Menschen“, zieht Dr. Klaus Voget, Präsident der ÖAR, positiv Bilanz. Das Bundespflegegeldgesetz ist 1993 in Kraft getreten. „Die Einführung des Pflegegeldes für alle behinderten Menschen, unabhängig von der Ursache der Behinderung, ermöglicht dieser Personengruppe, aus ihrer Bittstellerrolle herauszukommen, und ist ein finanzieller Nachteilsausgleich für behinderungsbedingte Mehrausgaben“, beschreibt Präsident Voget die Auswirkungen dieses Gesetzes.

Obwohl diverse Studien belegen, daß das Pflegegeld wirkungsvoll eingesetzt wird, wurden im Pflegegeldbereich finanzielle Einsparungen vorgenommen. Diese Einschnitte, wie die Kürzung der Pflegestufe 1, wurden von der ÖAR immer wieder heftig kritisiert. „In Verhandlungen konnte die Interessenvertretung einige geplante Verschlechterungen erfolgreich verhindern“, so Voget.

Nicht umgesetzt ist die längst überfällige Valorisierung des Pflegegeldes. „Obwohl die Kosten der Hilfsdienste drastisch gestiegen sind, erfolgte seit 6 Jahren keine Valorisierung. Dadurch ist ein Kaufkraftverlust von über 10 Prozent entstanden“, kritisiert der Präsident abschließend.

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