4. Öffentliche Sitzung der Wiener Monitoringstelle für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Thema der Sitzung: „Leben mit psychischen Herausforderungen in Wien“

Wiener Monitoringstelle
Wiener Monitoringstelle

Eine Veränderung in der Gesellschaft durch wachsendes Bewusstsein und Verständnis für Menschen in seelischer Not, eine Entstigmatisierung von psychischer Erkrankung und von Menschen, die davon betroffen sind, braucht zuallererst auch eine Änderung der Haltung von Menschen, die im psychosozialen Bereich arbeiten, besonders von Psychiaterinnen bzw. Psychiatern und Pflegepersonal.

Psychiatrische Diagnosen beschreiben noch immer die Defizite von Erkrankten. Die Vorstellung und Einstellung, dass viele psychische Erkrankungen „unheilbar, aber – mit Medikamenten – gut behandelbar“ sind und eine Gesundung kaum möglich, entspricht nicht dem Wissen und den Erfahrungen von Betroffenen und den Fortschritten im Bereich der Psychiatrie.

Dieser aktuelle Wissensstand wird durch das Konzept von „Recovery“ vermittelt: hier wird den von seelischer Not Betroffenen Hoffnung und Selbstbestimmung zurückgegeben, ganz im Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

Eine solche Grundhaltung ermöglicht den Betroffenen, selbst zu Expertinnen bzw. Experten in Fragen der eigenen Gesundheit zu werden.

Um dieses wichtige Thema stärker im Bewusstsein zu verankern, organisiert die Wiener Monitoringstelle am 10.05.2022 ihre 4. Öffentliche Sitzung zum Thema: „Leben mit psychischen Herausforderungen in Wien“.

Datum: 10.5.2022, 13:00 – 17:00 Uhr

Ort: ÖGB-Haus Catamaran, 1. Stock, Saal „Wilhelmine Moik“
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Österreich

Rückfragen: Büro der Wiener Monitoringstelle für die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Telefon: +43 1 4000/38950
E-Mail: buero@monitoringstelle.wien

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Ein Kommentar

  • Wenn die Wilhelmine erst mit 17 Jahren lesen gelernt hat, dann ist ja noch Hoffnung, dass im Jahre 2039 eine literacy ad rerum novarum auch in diesen Ausschuss eintreten koennt.