Neue Lastenrad-Förderung der Stadt Wien für Private – bis zu 1.000 Euro Förderung!

Unterstützung beim Kauf von (Elektro-)Transportfahrrädern - Auch Rollstuhl-Fahrräder und Rollstuhl-Rikschas werden gefördert - Grätzlrad-Flotte wird ausgeweitet

Rollstuhl-Fahrrad
Jugend am Werk

Wer sich überlegt, ein Transportfahrrad anzuschaffen, kann mit einer finanziellen Unterstützung der Stadt Wien rechnen: Die neue Transportfahrradförderung für Private der Stadt Wien startet! Förderungen können ab 3. Oktober 2022 beantragt werden.

Der Kauf von Cargo Bikes für Privatpersonen wird mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Darüber hinaus werden auch „Spezialfahrräder“ wie Rollstuhl-Lastenräder oder Rollstuhl-Rikschas gefördert, die überwiegend dem Transport von gehbehinderten Personen dienen.

Im Zuge der Förderung wird auch die Flotte des städtischen Lastenrad-Sharing-Angebots „Grätzlrad Wien“ weiter aufgestockt. Abgewickelt wird die Förderung durch die Mobilitätsagentur Wien.

„Um den Klimaschutz in Wien voranzutreiben, braucht es eine Vielzahl von Maßnahmen. Neben dem Ausbau der Öffis, von Sharing-Angeboten und der Radinfrastruktur fördern wir auch Transportfahrräder“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Besonders freut es mich, dass wir durch die Förderung von Rollstuhl-Fahrrädern und –Rikschas auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität das klimafreundliche Unterwegsein erleichtern können.

„Transportfahrräder sind Fahrräder mit Mehrwert. Der wöchentliche Großeinkauf, die benötigten Sachen für einen Ausflug oder Kinder, die vom Spielplatz abgeholt werden, finden darin Platz. All das, ohne dabei schädliche Emissionen auszustoßen. Eine Win-Win-Situation für die Menschen und das Klima“, weiß Martin Blum, Geschäftsführer der Mobilitätsagentur Wien.

Finanzielle Unterstützung für klimafreundliche Mobilität

Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Wien haben die Möglichkeit, eine Förderung zu bekommen. Maximal werden 50 Prozent des Kaufpreises refundiert. Für Transportfahrräder ohne Elektromotor liegt die maximale Förderhöhe bei 800 Euro. Handelt es sich um Lastenfahrrad mit Elektromotor erhöht sich die Fördersumme auf maximal 1.000 Euro.

Die Förderung gilt für neu gekaufte Transportfahrräder und rückwirkend. Transportfahrräder die ab 1. März 2022 gekauft wurden, können zur Förderung eingereicht werden. Die Transportfahrradförderung der Stadt Wien für Privatpersonen soll bis Ende 2026 laufen.

Förderung von Rollstuhl-Lastenrädern und Rollstuhl-Rikschas

Insbesondere um auch Menschen mit Gehbehinderungen klimafreundliche Mobilität leichter zu ermöglichen, werden von der Stadt Wien zukünftig auch „Spezialfahrräder“, wie Rollstuhl-Lastenräder und Rollstuhl-Rikschas gefördert. Beantragen können diese Förderungen Privatpersonen sowie gemeinnützigen Unternehmen und Vereine. Die Fördersumme je Spezialfahrrad liegt bei maximal 1.000 Euro.

Grätzlräder für Wien

Neben der Förderung von Lastenrädern für die Wienerinnen und Wiener soll es auch neue Grätzlräder geben. Die Flotte des Transportfahrrad-Sharings Grätzlrad soll aufgestockt werden. Grätzlräder können kostenfrei ausgeliehen werden.

So wird der Bevölkerung ermöglicht die Vorteile eines Transportfahrrads zu nutzen, ohne, dass sie selbst eines kaufen müssen. Derzeit umfasst die Flotte des kostenlosen Sharing-Angebots der Stadt 26 Transportfahrräder. Ab diesem Jahr sollen weitere hinzukommen.

Vereine oder Unternehmen, die ein Grätzlrad gefördert bekommen, verpflichten sich, es mindestens zwei Jahre lang der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Interessierte Vereine und Unternehmen sind eingeladen, sich als Grätzlrad-Betreiber*innen zu bewerben.

Förderung beantragen ab jetzt möglich

Ab heute, 14 Uhr können Förderungen auf der Website www.fahrradwien.at beantragt werden. Details zur Förderabwicklung und Förderkriterien sind auf www.fahrradwien.at/transportfahrrad/ verfügbar.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Ein Kommentar

  • Tolle Möglichkeit! Da überkommt mich als Linzerin ein bisschen der Neid.