Abschluss der WUK-Sanierung: Zukunft des soziokulturellen Zentrums gesichert

Von zentraler Bedeutung waren die Schaffung von Barrierefreiheit und Maßnahmen im Bereich Ökologisierung.

Begrünter Innenhof des WUK mit Pflanzenfassade und Rampe.
Franziska Liehl

Von 2021 bis 2024 wurde das Wiener Werkstätten- und Kulturhaus (WUK) saniert, die Bauarbeiten sind kürzlich erfolgreich beendet worden.

Die erste Generalinstandsetzung des 1855 erbauten Gebäudes macht das Haus in der Währinger Straße zukunftsfit für die nächsten Generationen.

Es brachte eine nachhaltige Sanierung von rund 12.000 m2 sowie die Erneuerung der Gebäudetechnik auf den aktuellsten Stand. Von zentraler Bedeutung waren die Schaffung von Barrierefreiheit und Maßnahmen im Bereich Ökologisierung.

Bürgermeister Ludwig: Stärkung des kulturellen Herzschlags

„Die Sanierung des WUK bedeutet nicht nur die Renovierung eines Gebäudes, sondern auch die Stärkung des kulturellen Herzschlags Wiens. Sie symbolisiert die Wertschätzung der Stadt Wien von Kunst als gemeinschaftliches Erlebnis und ist eine Investition in die Zukunft einer vielfältigen sowie lebendigen Stadt, in der Kreativität und Zusammenhalt blühen können“, erklärt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig.

Im Vordergrund der Sanierung standen Barrierefreiheit und Ökologisierung

Eine der wichtigsten Errungenschaften der Sanierung: Drei Liftanlagen, 44m Rampen und die Einrichtung barrierefreier WC-Anlagen machen das WUK baulich nun weitgehend barrierefrei.

Diese barrierefreie Erschließung des Gebäudes ermöglicht künftig mehr Inklusion und Partizipation von Nutzer*innen und Besucher*innen, die ab sofort barrierefreien Zugang zu Veranstaltungen der WUK KinderKultur, zur Kunsthalle Exnergasse, der Fotogalerie Wien, den Schulen oder den Senior*innenräumen haben.

Die Versetzung einer ganzen Treppe im Severin-Trakt, damit einer der Lifte überhaupt errichtet werden konnte, zählt zu den spektakulärsten Arbeiten im Rahmen des ganzen Sanierungsprozesses.

Besondere Bedeutung für das WUK hat weiters die Umsetzung ökologischer Maßnahmen. Dazu zählen die Dämmung der obersten Geschoßdecken, die Sanierung von 419 Fenstern, die Errichtung von 285 m2 Gründächern, der Tausch von Beleuchtungskörpern und Einsatz von 500 LED-Leuchtsystemen, die Einsparungen von 44.000 kWh pro Jahr ermöglichen, sowie eine Photovoltaikanlage am Dach, die künftig 30 % des eigenen Strombedarfs deckt.

Besondere Aufmerksamkeit wurde der bekannt-beliebten 2.000 m2 Fassaden-Begrünung im WUK zu teil: Der Wilde Wein wurde im Zuge der Fassadenrestaurierung von Professionist*innen abgenommen, eingepackt und in Folge wieder angebracht. Die Pflanzen haben dies gut überstanden und sind schon wieder stark ausgewachsen.

Weitere Verbesserungen der Räumlichkeiten für Publikum und Hausnutzer*innen betreffen eine neue Lüftungsanlage mit Rückkühler im großen Veranstaltungssaal, die pro Stunde 15.000 m3 alte gegen frische Luft tauscht, 230 neue bzw. sanierte Türen, davon 165 Brandschutztüren, die Erneuerung der Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlage, die Erneuerung der WC-Anlagen sowie neue Bereiche für konsumfreies Verweilen.

Siehe: WUK-Presseaussendung, Puls24, ORF, events.at

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Ein Kommentar

  • Es ist eine Freude, dass dieses Haus jetzt mehr genutzt werden kann!
    DanceAbility feiert das mit einem Performanceabend am 25. Mai im Raum Flieger mit Jattle, BAM + Poetry.
    Mit dabei Goldfuß Unlimited und Balkan Express (die Gruppe der Performerin Ursa Urbancic aus Slowenien).
    Lasst uns im WUK tanzen!