AKNÖ verlangt stärkere Unterstützung für Menschen mit Behinderung

Gleichberechtigte Mobilität für Menschen mit Behinderung ist Ziel der AKNÖ

Josef Fraunbaum
Fraunbaum, Mag. Josef

Anlässlich der Begutachtung der neuen NÖ Fahrtkostenzuschussverordnung, verlangt die AKNÖ weit reichende Verbesserungen für Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung.

„In Fragen der Gleichbehandlung sehen wir in Niederösterreich einige offene Probleme,“ urgiert AKNÖ Experte Mag. Josef Fraunbaum. „Die NÖ Fahrtkostenzuschussverordnung bringt in dieser Hinsicht leider keine weit reichenden Verbesserungen.“

Die Kritik der AKNÖ bezieht sich dabei auf die relativ unklaren Formulierungen im Entwurf. Die Fahrten in der Freizeit sind im Entwurf nicht berücksichtigt. Das Ausmaß des Kostenzuschusses ist aus Sicht der AKNÖ nicht ausreichend geregelt und in vielen Punkten zu gering angesetzt.

„Wir haben im Zuge unserer Arbeit große Unterschiede bei den Kostenzuschüssen bei Fahrten von Menschen mit Behinderungen zwischen den Bundesländern feststellen müssen“, erklärt Mag. Fraunbaum „besonders die ungleiche Behandlung innerhalb des Bundeslandes Niederösterreich ist nicht nachvollziehbar.“

So zeigt ein Vergleich der Fahrtkosten innerhalb Niederösterreichs einen deutlichen Handlungsbedarf. Während in Wr. Neustadt für eine Privatfahrt 2,20 Euro im gesamten Stadtgebiet zu bezahlen sind, müssen in St. Pölten 7,00 Euro für eine Fahrt von Menschen mit Behinderung aufgebracht werden. In Wien liegt der einheitliche Fahrpreis mit 1,80 Euro deutlich darunter.

„Wir hoffen mit unseren Anregungen im Zuge des Begutachtungsverfahrens eine größere Verbesserung für diejenigen Menschen erwirken zu können, die ein Recht auf unsere Solidarität haben“, so AKNÖ-Experte Mag. Josef Fraunbaum abschließend.

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