Akropolis wird barrierefrei

Die griechische Hauptstadt Athen hat einen weiteren Umbau der Sehenswürdigkeit Akropolis geplant.

Akropolis in Griechenland
Nick115 von Pixabay

Weil derzeit keine Touristinnen und Touristen mehr in der Akropolis unterwegs sind, können umfassende Renovierungsarbeiten gut durchgeführt werden. Viele Neuerungen tragen zum Ausbau der Barrierefreiheit bei.

Normalerweise besuchen die Akropolis 1,5 Millionen Menschen pro Jahr. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Corona-Virus am 13. März ist das Gelände für Besucherinnen und Besucher gesperrt. Diese Zeit eignet sich deshalb besonders gut für Bauarbeiten.

Renovierungsarbeiten bis Ende Juli 2020

Bereits 2004 wurde die Akropolis mit einem Treppenlift und mit Kabinenaufzügen für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer leichter zugänglich. Auch diesmal wird darauf geachtet, dass der Zugang zu der Sehenswürdigkeit für alle komfortabler wird.

Es werden zusätzliche Besucheraufzüge installiert und neue Rampen und Fahrwege gebaut. Das führt zu einer bequemeren Befahrbarkeit der Anlage. Auch die Beleuchtungssysteme werden erneuert, was zu einer besseren Orientierung und mehr Sicherheit am Gelände führt.

Nachdem es im vergangenen Jahr mehrfach zu Blitzeinschlägen kam, wird auch das Stromnetz auf der Anlage dementsprechend verbessert. Darüber hinaus wird das Ticketsystem für den Erwerb von Besuchertickets effizienter gestaltet.

Der griechische Ministerpräsident, Kyriakos Mitsotakis, plant, den Tourismus ab Juli 2020 wieder zu öffnen. Er sagt gegenüber dem US-amerikanischen Sender CNN: „Im besten Fall kann Griechenland seine Tourismusaktivitäten ab dem 1. Juli aufnehmen und wir arbeiten daran, dieses Ziel zu erreichen.“

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7 Kommentare

  • Hallo, ein vollblinder kann in der Regel mit Begleitung laufen, es sollte normalerweise kein Problem darstellen, die Akropolis zu besuchen.
    Für mich als Rollstuhlfahrer ist es etwas schwieriger einen Zugang zu bekommen. Mit Rollstuhl über etwas darüber steigen, oder springen funktioniert nicht 🤷‍♂️
    Jede Behinderung hat Nachteile, um im normalen Leben teil zu nehmen, deshalb finde ich es super, dass man sich langsam aber sicher immer mehr kümmert und immer mehr dafür sorgt, damit Menschen mit Behinderung am Leben teilhaben können, egal welche Behinderung sie haben.
    LG aus Ludwigshafen

  • Finde das echt super als schwerbehinderter Rollifahrer👍😁
    War lange nicht mehr in Urlaub, kann evtl das nächste Ziel werden, wer weiß 🤗🤔😁
    LG aus Ludwigshafen

    • Ein Vollblinder sollte aber auch in die Lage versetzt werden, keine Begleitung zu benötigen, denn nur dann ist es barrierefrei, sonst könnte man auch sagen, ein Rollstuhlfahrer solle sich doch bitte einen Träger mitnehmen.

  • Dem kann ich mich nur anschließen – es ist zwar von „allen“ die Rede, erwähnt werden allerdings lediglich Maßnahmen, die den Bedürfnissen einer Behindrungsgruppe gerecht werde n – wie besucht zB ein Vollblinder die Akropolis?

    • Hallo, ein vollblinder kann in der Regel mit Begleitung laufen, es sollte normalerweise kein Problem darstellen, die Akropolis zu besuchen.
      Für mich als Rollstuhlfahrer ist es etwas schwieriger einen Zugang zu bekommen. Mit Rollstuhl über etwas darüber steigen, oder springen funktioniert nicht 🤷‍♂️
      Jede Behinderung hat Nachteile, um im normalen Leben teil zu nehmen, deshalb finde ich es super, dass man sich langsam aber sicher immer mehr kümmert und immer mehr dafür sorgt, damit Menschen mit Behinderung am Leben teilhaben können, egal welche Behinderung sie haben.
      LG aus Ludwigshafen

  • Nennen wir es nicht barrierefrei, sondern rollstuhlgerecht, denn genau das ist es, barrierefrei wäre etwas anderes.

    • Das sehe ich auch so, danke für diesen guten Kommentar.