Aktion „Lehre ohne Barriere“ zeigt Wirkung

Österreichs Sozialminister Mag. Herbert Haupt gab heute bekannt, dass die Aktion "Lehre ohne Barriere" zu einem Anstieg der Ausbildungsverträge geführt hat.

Aktion Lehre ohne Barriere
BIZEPS

Österreichs Sozialminister Mag. Herbert Haupt (FPÖ) gab heute erfreut das neuerliche Ansteigen der abgeschlossenen Ausbildungsverträge der „Integrativen Berufsausbildung“ in der freien Wirtschaft bekannt.

Mit Stand Anfang Oktober 2004 haben – laut Haupt – schon 394 Jugendliche abgeschlossene Ausbildungsverträge der „Integrativen Berufsausbildung“ in der freien Wirtschaft. Anfang September – also kurz nach Start der Aktion – waren es erst 232 Jugendliche, im Juni 132 Jurgendliche.

Gestartet wurde die Aktion „Lehre ohne Barriere“ im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. August 2004 in Wien, bei der Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein (ÖVP), Sozialminister Mag. Herbert Haupt (FPÖ) sowie Nationalratsabgeordneter Dr. Franz-Joseph Huainigg (ÖVP) das Ziel, „500 zusätzlichen Ausbildungsplätze für beeinträchtigte Jugendliche“, bekannt gaben.

„Dieser Erfolg freut mich einerseits natürlich für alle Jugendlichen, die durch die ‚Integrative Berufsausbildung‘ einen Ausbildungsplatz gefunden haben, andererseits aber auch für all jene, die an der direkten Umsetzung des Projektes beteiligt sind“, erläutert Haupt und hofft bald das Ziel zu erreichen und sagt abschließend: „Wir werden aber selbstverständlich auch nach Erreichen dieses Ziels unseren konsequenten Weg der Verbesserung der Berufsmöglichkeiten für Jugendliche mit Behinderungen weiterführen.“

Nähere Informationen zur Aktion „Lehre ohne Barriere“ erhält man unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 211 205 sowie auf den Internetseiten des Bundessozialamtes.

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0 Kommentare

  • oh welche Freude – oh welche Gnade – oh wie herrlich ihr Minister – vielleicht solltet ihr ein Ritual einrichten, dass wir Untertanen Euch die Füsse küssen dürfen

  • Bei der IBA in Wien wurden größtenteils bestehende Lehrverträge verlängert. Es gibt bei der TQL nur einen (1)! Ausbildungsvertrag in der freien Wirtschaft. Die Projekte einer Agentur, die seit September 20 TQL-Plätze anbietet (im Winter kommen 2x 60 dazu), geht an der Zielgruppe behinderter Jugendlicher vorbei. ASO-Abgänger sind hauptsächlich Lernschwache, sozial Benachteiligte oder Migranten. Diese Gruppe kommt vorrangig in den Genuß der Behindertenförderung. Fazit – KEINE AUSBILDUNGSPLÄTZE FÜR BEHINDERTE JUGENDLICHE IN WIEN

    Renate Seper, Vorstand Integration Wien

  • Ich unterstütze die Forderung, nach gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Berufsschule. Schade finde ich nur, dass nach den letzten Zahlen – wenn ich das richtig interpretiert habe? – nur ca. 30 Prozent der der Lehrstellen für die Teilqualifizierung in der freien Wirtschaft (am 1. Arbeitsmarkt) geschaffen wurden. Das sollte aber nicht Ziel der Teilqualifizierung sein, dass ein so großer Teil im 2. Arbeitsmarkt/geschützten Bereich arbeitet und lernt. Nachher wird es für viele – so zeigt es die Praxis – sehr schwierig werden, nach der Lehre in den Betrieben Fuß zu fassen.

  • Als Initiatorin der Teilqualifizierungslehre bzw. Integrativen Berufsausbildung beim Verein Initiative Soziale Integration (ISI) freut es mich besonders, dass diese Ausbildungsmöglichkeit von Seiten der Herren Minister Bartenstein und Haupt so unterstützt werden. Es wäre sehr wichtig, dass auch von seitens des Bildungsministeriums ausreichende gesetzliche Rahmenbedingungen für die Integration in der Berufsschule geschaffen werden, sodass eine Integration und der individuelle Unterricht für die beeinträchtigten und behinderten Jugendlichen stattfinden kann.
    Mit freundlichen Grüßen Theresia Rosenkranz (Heil-, Sonder- und Sozialpädagogin, Obfrau des Vereines ISI bis Nov. 2003, betroffene Mutter)