Am Flughafen Graz lehnten mehrere Taxifahrer:innen Fahrgäste mit Blindenführhunden ab

Am 8. April 2026 wurde bekannt, dass bereits am 13. März 2026 am Flughafen Graz mehrere blinde Menschen mit ihren Blindenführhunden von Taxifahrer:innen abgewiesen wurden. Die Hilfsgemeinschaft fordert mehr Kontrollen und bessere Schulungen für Taxifahrer:innen. 

Symbolfoto Taxi
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In einer Aussendung der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs informiert wird der Vorfall ausführlich beschrieben, über den nun mehrere Medien berichten.

„Dieser Vorfall ist umso erschütternder, als zur Diskriminierung noch die verbalen Attacken hinzukamen“, hält Elmar Fürst, Vorstandsvorsitzender der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, fest.

Die Erlebnisse sollen sich wiederholt haben und betreffen nicht nur einzelne Fahrgäste.
Betroffene berichten, dass sie teilweise lange auf ein Taxi warten mussten oder andere Wege finden mussten, um weiterzukommen. Für viele bedeutet das eine zusätzliche Belastung im Alltag.

Das sorgt für deutliche Kritik. Blindenführhunde sind gesetzlich erlaubt und müssen von Taxifahrer:innen akzeptiert werden. Eine Ablehnung kann eine Diskriminierung darstellen. In dem Fall wurde eine Schlichtung eingeleitet, die auch von der Behindertenanwältin begleitet wird.

Siehe: Kleine Zeitung, HEUTE, 5min.at, NÖN, Kurier, ORF

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