Ambulanzgebühr: Ersatzlose Streichung ist die einzige richtige Lösung

Behinderte Menschen sind durch Gebühr diskriminiert

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Wenn heute im Nationalrat noch in letzter Minute über Änderungen bei der Ambulanzgebühr diskutiert wird, dann gibt es nach Ansicht der ÖAR nur einen Weg, die Diskussionszeit auf ein Minimum zu reduzieren: Denn nicht eine Änderung, sondern die ersatzlose Streichung der Ambulanzgebühr ist der einzige korrekte politische Weg.

Behinderte Menschen sind durch die Ambulanzgebühr erheblich diskriminiert: Sie sind häufig gezwungen, Ambulanzen aufzusuchen, denn 85% der in Österreich bestehenden Arztpraxen sind nicht barrierefrei zugänglich! Gehbehinderte Menschen werden dafür bestraft, dass es kaum zugängliche Arztpraxen gibt.

Zudem hat eine aktuelle Studie der Universitätsklinik Innsbruck eindeutig für das Landeskrankenhaus Innsbruck belegt, dass die Ambulanzgebühr für sozial schwache Bürger durchaus ein Grund ist, auf medizinische Behandlung zu verzichten. Zudem ist der administrative Aufwand ungleich höher als der erwartete Nutzen.

Die ÖAR fordert eindringlich, die heutige Sitzung im Nationalrat dazu zu nutzen, um über die Sinnhaftigkeit der Ambulanzgebühr zu diskutieren. Es ist hoch an der Zeit, die Effizienz der Ambulanzgebühr in Österreich zu hinterfragen.

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