Ambulanzgebühr ohne Lenkungseffekt

Der Standard: Ambulanzgebühr ohne Lenkungseffekt ÖVP-Aichinger: "Große Versorgungslücken"

Ambulanz
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Der Standard berichtet: „Konsumieren im April, zahlen erst im September: Kein dubioses Kreditgeschäft, sondern Praxis für die Einhebung der Ambulanzgebühr (250 Schilling ohne, 150 Schilling mit Überweisung, Kinder, Notfälle, sozial Schwache ausgenommen). Im September werden die Patienten die Rechnung für ihre Ambulanzbesuche erhalten. Dann wird sich zeigen, ob die Hoffnung der Regierung, durch die Ambulanzgebühr die Patientenströme in den niedergelassenen Bereich umzulenken, berechtigt war. So wie es derzeit ausschaut, steht Ernüchterung bevor.“

Der oberösterreichische Spitalslandesrat Walter Aichinger (ÖVP) spricht im STANDARD-Gespräch von „übersteigerten Hoffnungen“ auf Lenkungseffekte.

„In der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse bestätigt man Aichingers Einschätzung. Seit Einführung der Gebühr im April habe es „keine nennenswerten Veränderungen“ in den Ambulanzen gegeben. Von einem Lenkungseffekt bisher keine Spur. Auch die Wiener Gebietskrankenkasse hat als Trägerin des Hanusch-Krankenhauses „bis jetzt keinen merkbaren Rückgang bei den Frequenzen“ registriert.“ berichtet „Der Standard“ weiter.

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