2024 verurteilte das US-Verkehrsministerium American Airlines zu einer Geldstrafe wegen beschädigter Rollstühle und Mobilitätshilfen. Nun wurde entschieden, dass das Geld in Verbesserungsmaßnahmen investiert werden muss.
Wie BIZEPS im Februar 2025 berichtete, verurteilte das US-Verkehrsministerium American Airlines zu einer Geldstrafe von 50 Millionen US-Dollar wegen der Beschädigung von Rollstühlen und Mobilitätshilfen.
Eine Regelung des US-Verkehrsministeriums vom Dezember 2024 schreibt vor, dass eingecheckte Rollstühle bei der Rückgabe in demselben Zustand sein müssen, in dem sie abgegeben wurden.
Maßnahmen statt Geldstrafe
Wie in einem Beitrag auf airliners.de zu lesen ist, verzichtet das US-Verkehrsministerium auf einen Teil der Geldstrafe, stattdessen müssen American Airlines 16,8 Millionen US-Dollar in Maßnahmen für Fluggäste mit Behinderungen investieren.
American Airlines müssen 119 zusätzliche Rollstuhllifte an den Flughäfen Miami, Philadelphia und Chicago-O’Hare bereitstellen. Zudem ist die Fluglinie verpflichtet, mobile Geräte und Software-Verbesserungen einzuführen, die eine punktgenaue Verfolgung der Rollstühle während des gesamten Transports ermöglichen.
„Das ist eine bessere Lösung, als Geld an das US-Finanzministerium zu überweisen, weil nun echte, greifbare Vorteile für die reisende Öffentlichkeit entstehen“, so das Verkehrsministerium.