AMS veröffentlicht Studie über junge MigrantInnen als KundInnengruppe

Im Rahmen des AMS-Projektes "Managing Diversity im AMS Jugendliche" hat die KMU FORSCHUNG AUSTRIA die Beratungspraxis des AMS Jugendliche untersucht und die Erwartungen und Erfahrungen dieser Zielgruppe erhoben.

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Im Rahmen der Studie wurden 298 Jugendliche befragt, darunter 265 MigrantInnen (definiert als Personen, die oder deren Eltern im Ausland geboren sind und/oder deren Umgangssprache mit der Familie eine andere als Deutsch ist). Ziel der Studie ist eine bessere Betreuung von jugendlichen MigrantInnen und eine Entlastung der AMS-MitarbeiterInnen.

Einige interessante Ergebnisse:

  • 44% der MigrantInnen fühlen sich aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt, 50% nicht (Seite 36).
  • Die befragten Jugendlichen ohne Migrationshintergrund meinen dagegen überwiegend, dass MigrantInnen über gleiche oder – zum Beispiel aufgrund ihrer zusätzlichen Sprachkenntnisse – sogar bessere Chancen am Arbeitsmarkt verfügen (Seite 37).
  • Außerdem stellt die Studie nach wie vor ein Interesse an typischen Männer- und Frauenberufen fest. Nur etwa 20% der befragten MigrantInnen werden bei der Berufsfindung Unterstützung durch die Eltern unterstützt (Seite 33).

Die gesamte Studie findet sich auf der Website des Forschungsnetzwerks des AMS unter Publikationen/2007/AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte.

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