Android 4.0 ist konzipiert für Accessibility

Markus Lemcke, Inhaber des Unternehmens Marlem-Software, ist von Android 4.0 begeistert. Die neue Betriebsystemversion von Google ermöglicht sogar blinden Menschen das Bedienen eines Android-Smartphones, heißt es in einer Presseinformation.

Android 4.0
Google

Da noch immer nicht klar ist, ob Samsung Android 4.0 für das Galaxy S I9000 noch raus bringt, hatte Markus Lemcke es nicht leicht beim Recherchieren nach Accessibility-Neuheiten bei Android 4.0. Seit Wochen war er neugierig, welche Neuerungen Android 4.0, auch bekannt als Ice Cream Sandwich, für behinderte Menschen zu bieten hat.

Markus Lemcke hat jetzt mit Hilfe einer Virtual Machine Einblicke in Android 4.0 nehmen können und ist begeistert. Android 4.0 ist seiner Meinung nach für blinde und sehbehinderte Menschen komplett barrierefrei. Das bedeutet, dass diese Personengruppen ab sofort in der Lage sind, ein Android-Smartphone ohne fremde Hilfe zu bedienen.

Android 4.0 hat nach Ansicht von Markus Lemcke einen „explore-by-touch“ Modus. Dies bedeutet „erkunden bei Berührung“. Diese von Google ausgeklügelte Funktion kann wie folgt ausgeführt werden: Berührt der blinde oder sehbehinderte Mensch ein App-Symbol das erste Mal, liest das Smartphone vor, wie die berührte App heißt. Wird die App das zweite Mal berührt so wird sie gestartet. Dieser „explore-by-touch“ Modus ist nicht nur für blinde, sondern auch für Menschen mit einer Sehbehinderung eine große Hilfe.

Sehbehinderte Menschen können bei den Eingabehilfen eine größere Systemschrift einstellen. Somit können sie alles, was auf dem Smartphone-Display angezeigt wird, besser lesen. Die Browser-App hat jetzt einen Vorlesemodus. Dies hilft blinden und sehbehinderten Menschen beim Surfen. Außerdem ist bei Android 4.0 endlich die Spracheingabe integriert. Für Menschen, die aufgrund einer Behinderung eine motorische Einschränkung an den Händen haben, bedeutet das, sie können das komplette Smartphone per Spracheingabe bedienen. Apps können per Sprache gestartet und Texte für Mails und SMS können diktiert werden.

Um alle Eingabehilfen zu installieren, gibt es ein Setup, welches mit einer einfachen Geste ausgeführt werden kann. Wenn die Eingabehilfen aktiv sind, wird alles vorgelesen, was auf dem Display des Smartphones angezeigt wird, schreibt Markus Lemcke in einer Presseinformation.

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0 Kommentare

  • Google hat sich das „so“ ausgedacht? Ich dachte das war vor 3 Jahren in Cupertino.
    -> https://www.youtube.com/watch?v=c0nvdiRdehw

    Nichts desto trotz, freue ich mich für diese Veränderung bei Android!

  • iPhones besitzen diese Funktion auch (seit ca. 3 Jahren).

  • das wäre super endlich eine Smartphone für meine sehr stark sehbehinderte frau