Apollo-Kino

Vizebürgermeisterin Laska (SPÖ) hat noch gar nicht, und das Büro des Kulturstadtrates Marbo (ÖVP) bisher nur kurz telefonisch reagiert.

Apollo-Kino
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Dafür wurden einzelne Abgeordnete aktiv. So hat die Abgeordnete Sander (GRÜNE) am 28. Mai 1997 beantragt, der „Eingangsbereich und der Kassenbereich sollen ehebaldigst rollstuhlgerecht umgebaut werden“ da die Stadt Wien als „Mitbesitzerin“ des Kinos ist und so „die Pflicht“ hat „in diesen geforderten Punkten einzugreifen“.

„Es ist ein Skandal, daß beim 220 Millionen teuren Umbau des zu 50 % von der KIBA betriebenen Kinos die Interessen der Behinderten so schamlos übergangen wurden“, so Abgeordnete Smolinier (LIF).

Er stellte ebenfalls am 28. Mai 1997 eine Anfrage mit vielen Detailfragen, wie es überhaupt zur „Eignungsfeststellung für das APOLLO-Kino“ gekommen ist.

Die Antworten und Begründungen auf die Anträge und Anfragen werden aufschlußreich darüber sein, wie ernst die Stadtregierung die Nicht-Diskriminierung behinderter Menschen nimmt.

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