Armutskonferenz fordert neu aufgestellte Regierung zu Neustart bei „Sozialhilfe“ auf

Reform und Sanierung: Die negativen Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen, Wohnen, Frauen in Not, Gesundheit, Kinder und Familien sind massiv

Armutskonferenz
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Zu einem „Neustart bei Sozialhilfe und Armutsbekämpfung“ fordert die Armutskonferenz die neu zusammengestellte Regierung auf. Die Abschaffung der Mindestsicherung und das verabschiedete neue „Sozialhilfegesetz“ ist ein jetzt leidvoll erlebter Rückschritt in effektiver Armutsbekämpfung in Österreich.

„Statt in einer Krisensituation Schutz zu bieten, führt das Gesetz zu einer Ausbreitung der Not wie Beispiele aus NÖ, Salzburg und Oberösterreich zeigen“, berichtet Sozialexperte Martin Schenk von den Erfahrungen aus der sozialen Praxis.

Die negativen Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen, Wohnen, Frauen in Not, Gesundheit, Kinder und Familien sind massiv.

Von der Verschlechterung durch die „Sozialhilfe“ sind beispielsweise Menschen in teilbetreuten Wohngemeinschaften, im Übergangswohnen sowie in psychosozialen Wohnheimen betroffen. Kinder sind von Kürzungen in ihrer Entwicklung eingeschränkt, Unterhaltsforderungen bei Menschen mit Behinderungen gelten jetzt österreichweit, die Wohnbeihilfe wird abgezogen, mancherorts wird sogar hunderten die Krankenversicherung verwehrt.

Fünf Punkte zur notdürftigen Sanierung

„Es braucht eine echte Reform“, so die Armutskonferenz. „Das wird so nichts mehr – außer eine Katastrophe für Armutsbekämpfung und Hilfesuchende. Notdürftig muss man aber die ärgsten Probleme sofort sanieren“, legt die Armutskonferenz fünf Punkte zur notdürftigen Sanierung vor.

Diese umfassen das Pflegegeld, Zuverdienst und Taschengeld, teilbetreutes Wohnen, Menschen mit humanitärem Bleiberecht und die Wohnbeihilfe.

Service: Notdürftige Sanierungsvorschläge

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Ein Kommentar

  • … weil es gibt auch noch was anderes als Covid19 bzw. wird die Situation durch diese Pandemie für die Betroffenen von Sozialhilfe oft noch schlimmer.

    Ich bin dafür, dass jede Politikerin und jeder Politiker mit der Familie mal von der momentanen Sozialhilfe in den einzelnen Bundesländern ein Jahr leben muss – ohne Ersparnisse natürlich bzw. dem Richtsatz entsprechend, vielleicht dann eine billigere Wohnung suchen muss, … Vielleicht öffnet das dann die Augen, wie ein Leben mit Sozialhilfe in einem der reichsten Länder aussieht.