Assistierende Technologie für alle

Mit der Open Source Assistive Technology (AT) versucht die AsTeRICS Foundation, assistierende Technologie frei und möglichst kostengünstig zur Verfügung zu stellen.

Frauenhände halten ein oranges Gehäuse der Flimouse. Eine Computermaus mit Saug/Blassteuerung.
BIZEPS

Die AsTeRICS Foundation ist ein gemeinnütziger Verein, der in enger Kooperation mit der FH Technikum Wien computergestützte Unterstützungstechnologien der Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Technologien wurden dabei im Zuge von mehreren Forschungsprojekten an der FH Technikum Wien entwickelt.

Auf der Homepage sind vier verschiedene Anleitungen zu AT zu finden: Ein Eingabesystem für Computer und Smartphone, ein flexibles Tasteninterface, ein Baukastensystem zur Erstellung individueller assistiver Lösungen und ein System für unterstützte Kommunikation.

Open Source

Assistierende Technologie ist meist sehr kostspielig. Über die AsTeRICS Foundation bekommt man die Software kostenlos und ohne Registrierung. Die Hardware kann mit Anleitung (zum Beispiel auf YouTube) nachgebaut werden. Die nötigen Materialien und Werkzeuge sollten in jedem geläufigen Maker Space zu finden sein.

„Da unsere Forschung von öffentlichen Geldern finanziert wird, möchten wir sie auch der Öffentlichkeit möglichst niederschwellig anbieten“, so Chris Veigl, Obmann der AsTeRICS Foundation.

Vor allem wollen wir unser technisches Know-How auch für die Entwicklungszusammenarbeit einsetzen, daher sind alle Inhalte auch auf Englisch.

Dazu war die AsTeRICS Foundation bereits in Zimbabwe und Indien.

Vorbild

Die AsTeRICS Foundation orientiert sich an den Makers Making Change in Kanada. Der Grundgedanke dabei ist, dass Menschen, die auf assistierende Technologien angewiesen sind, möglichst individuelle Lösungen bekommen. Auch hier ist alles kostenfrei.

Technisches Know-How trifft auf Verwenderinnen und Verwender von assistierender Technologie. Dabei können auch Probleme mit bereits vorhandener AT besprochen und Lösungen gesucht werden.

„Auch wir sind offen für neue Projekte, die an uns herangetragen werden“, meint dazu Chris Veigl. Bei großen Projekten besteht die Möglichkeit, dass sie Studierende der FH Technikum Wien im Zuge einer Masterarbeit umsetzen.

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Ein Kommentar

  • miteinander sind wir stark! Das ist eine gute Einstellung.
    herzliche Grüße vom BBS