atempo gewinnt Preis für Social Entrepreneurship

Am 4. Juni erhielt atempo die höchste Auszeichnung für Corporate Social Responsibility in Österreich, den Trigos 2014 in der Kategorie Social Entrepreneurship - soziales Unternehmertum.

atempo gewinnt TRIGOS Österreich 2014
Tanzer, Richard

atempo bringt Menschen mit Behinderungen raus aus der Institution mitten hinein in die Gesellschaft. Dabei setzen die beiden Gründer Walburga Fröhlich und Klaus Candussi auf Ausbildung, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung.

Das Wort atempo kommt aus der Musik und bedeutet: zurück zum Ausgangstempo. atempo möchte eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben, lernen und arbeiten können.

„Gleichberechtigung bedeutet für uns, dass Menschen, zum Beispiel mit Lernschwierigkeiten, eine Ausbildung machen und einen Beruf ergreifen können, genau wie andere Menschen auch“, erläutern die atempo-Gründer Walburga Fröhlich und Klaus Candussi ihren Ansatz. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelten sie im Jahr 2001 die Marken ‚capito‘ und ’nueva‘ und verbreiten ihre Idee in einem Social Franchise-System in Österreich und Deutschland.

Tempomacher für Inklusion

capito steht für eine Übersetzungsmethode, die Texte in leicht verständliche Sprache bringt – die Methode ist als einzige im deutschsprachigem Raum TÜV-Austria zertifiziert. nueva ist ein Evaluierungskonzept, das die Qualität von Wohnhäusern, Ausbildungs- und Werkstätten bewertet.

Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen werden zu Fachkräften ausgebildet und befragen die Nutzer/innen dieser Angebote. Das Konzept beruht auf dem Peer-to-Peer-Ansatz. „Diese Auszeichnung ist für uns etwas Besonderes“, freuen sich Walburga Fröhlich und Klaus Candussi. „Wir sehen uns als Tempomacher für Inklusion, denn nach wie vor sind Menschen mit Behinderungen aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen“.

Die Konzepte von atempo werden in einem Social Franchise-System verbreitet. Dazu werden in Österreich und in Deutschland Partner ausgebildet, die mit den entwickelten Methoden arbeiten und für einen einheitlichen Qualitätsstandard sorgen. So entstanden in den letzten Jahren mehr als 60 neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

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