Aubauer zu „smart homes“: Technik für Ältere auch in bestehenden Privatwohnungen fördern!

Ambient Assited Living (AAL) darf nicht nur in geförderten Neubauten ein Thema sein. Finanzierung zu Lasten des Pflegegeldes wird strikt abgelehnt!

Gertrude Aubauer
ÖVP

Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, hält zum heute von der SPÖ präsentierten Projekt der burgenländischen „smart homes“ fest: „Sehr gut! Diese technische Unterstützung der Wohnumgebung Älterer fordern auch Seniorenbund und ÖVP in ihren Wahlprogrammen. Allerdings: Uns ist wichtig, dass auch ein Einbau dieser Technologien in bestehende Privatwohnungen und -häuser gefördert wird. Kein älterer Mensch sollte gezwungen sein, in einen dieser tollen (geförderten) Neubauten umziehen zu müssen, um in den Genuss dieser für die Zukunft wirklich wichtigen Technik zu kommen. Es ist daher wichtig bei der Erstellung entsprechender Umsetzungsprogramme darauf zu achten, dass vom Pflegeheim über betreute Wohnungen bis hin zur eigenen Privatwohnung in jedem Fall eine Förderung dieser Zukunftstechnologien möglich ist.“

Hände weg vom Pflegegeld!

„Hinsichtlich der Finanzierung dieses wichtigen Zukunftsthemas hält der Seniorenbund ausdrücklich fest: Hände weg vom Pflegegeld! Der Präsident des Pensionistenverbandes, Karl Blecha, war zu diesem Thema heute auf den Spuren des Sozialministers gewandelt: Für den Ausbau von Sachleistungen – besonders solcher ’smart homes‘ – könne man auf die jährliche Valorisierung des Pflegegeldes wohl verzichten.

Dazu unser entschiedenes Nein! Nur die Geldleistung garantiert die Wahlfreiheit der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. Das Pflegegeld muss ab 2014 jährlich an die Teuerung angepasst werden.

Dabei ist der Budgetpfad einzuhalten, sind entsprechende Umschichtungen im zuständigen Ressort vorzunehmen. Wahlfreiheit statt Staatszuteilung – das bleibt unser wichtiger Grundsatz“, hält Aubauer abschließend fest.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • @G. Lichtenauer: Ich verstehe Ihren Frust und Sie haben natürlich Recht, dass sich beide Großparteien in der Praxis nicht mit Ruhm bekleckert haben. Aber „egal“ finde ich die Frage Geld- oder Sachleistung durchaus nicht. Und in dieser Grundsatzfrage traue ich der ÖVP doch mehr, so wenig sympathisch sie mir in anderen Fragen ist. Die versprochenen Erhöhungen kann man aber wohl unter Wahlkampf verbuchen.

  • Lasst doch dieses unwürdige Schau-Geplänkel, wo doch die nächsten Nullrunden beim Pflegegeld – oder was davon nach den Kahlschlägen noch übrig ist – ohnehin schon in den budgetären Sachzwängen einzementiert sind, wenn beide auch nur eine der derzeitigen Regierungsparteien ab Herbst maßgeblich weiterfuhrwerken darf, wovon auszugehen ist.
    Den Offenbarungseid zu 20 Jahren Menschenrechtsbeugung bei der Pflegesicherung bleiben uns diese Staatsgewalttätigen ohnehin schuldig, egal ob’s landauf landab das Willkürsystem der Sachleistungszwangsvorstellungen zu Gunsten von Freunderln oder die Janusköpfigkeit bei den Bekenntnissen zum Geldleistungsystem ist.