Aufruf zur Demonstration am 9. Juni 2010 in Wien

Behinderte Menschen benötigen bedarfsgerechte bundeseinheitliche Regelungen im Bereich Persönlichen Assistenz, um selbstbestimmt und gleichberechtigt am Leben teilnehmen zu können.

Demonstration vor dem Sozialministerium
BIZEPS

Doch behinderten Menschen wird das Recht auf bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in Österreich größtenteils vorenthalten.

Der Sozialminister hat laut Regierungsprogramm aus dem Jahr 2008 den Auftrag: „Die Prüfung der Möglichkeit einer bundesweiten persönlichen Assistenz in allen Lebensbereichen sowie Evaluierung des Ist-Zustandes und Überprüfung von Weiterentwicklungsmöglichkeiten.“

Aber statt sich für behinderte Menschen einzusetzen, müssen wir befürchten, dass der Sozialminister weitere Verschlechterungen beim Pflegegeld plant.

Gleichzeitig ist vom Sozialminister keinerlei Interesse an einer Finanzierung der Persönlichen Assistenz gemeinsam mit den Ländern nach dem Muster der Pflegevorsorge erkennbar.

Wir fordern einen Rechtsanspruch auf eine bundeseinheitliche bedarfsgerechte Persönliche Assistenz für alle Lebensbereiche!

Demonstration

Ort: Vor dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Stubenring 1, 1010 Wien

Datum: 9. Juni 2010 um 10 Uhr

Zu dieser Demonstration rufen auf:
BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, Selbstbestimmt Leben Initiative Wien, WAG Assistenzgenossenschaft und ZfK – Zentrum für Kompetenzen

Bitte weitersagen und zahlreich kommen!

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0 Kommentare

  • Der Aufruf zur Demo ist richtig und notwendig! Möge eine sehr breite Zusammenarbeit zwischen allen Organisationen und Selbsthilfegruppen, von Vorarlberg bis zum „Stiefkind Burgenland“, und auch die Kontaktleute der öffentlichen staatlichen Ämter, wie BdsSozÄmt., AUVA, Reha-Beauftragte der PVA´s, BH´s, MA´s, Versicherungen u.ä.m., sich daran beteiligen, also alle Menschen, die um diese Notwendigkeiten wissen.
    Die bundesweiten Forderungen lauten zur Erinnerung:
    .) Persönliche Assistenz für alle behinderten Menschen die sie
    benötigen, unabhängig von der Art der Behinderung.
    .) Einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Persönliche Assistenz.
    .) Jährliche Valorisierung des Pflegegeldes.
    .) Direkte Geldleistungen statt Pflegeschecks.

  • Der Aufruf zur Demo ist richtig und notwendig! Doch hört mit Sektierertum auf! Konkret meine ich damit die beteiligten Organisationen (die Demo-Plattform) ist zu schmal/gering, dass Betrifft mehr Gesellschaftkreise: Pensionisten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und einige mehr…! Wenn unter den Betroffenen so wenig Solidarität verhanden ist um zu gemeinsamen Aktionen nur Aufzurufen und sich zu koordinierrn, ich weis nicht wo das hi… Für gemeinsamen koordinierten Widerstand zum geplanten Sozialabbau

  • Ich kann mich an Frau Neumüller nur anschliessen und möchte hiermit einen Aufruf an Alle Bundesländer machen, dass so eine Aktion koordiniert werden muss und Jeder in seinem Bundesland tätig werden muss! Wir in Vorarlberg haben eine Aktion am Mo, 7.6. bei uns im Ländle geplant und möchten hiermit auch gleichzeitig alle anderen Bundesländer aufrufen, so eine Aktion in derselben Woche zu machen. Weitere Details folgen noch auf http://www.reiz.at

  • Warum rufen nur Wiener Organisationen (bzw. Organisationen mit Schwerpunkt Wien) zur Demo für eine bundeseinheitliche Lösung in Sachen PA auf? So eine Aktion muss bundesweit koordiniert werden! Es ist ein schlechtes Signal an die Politik, eine Kooperation aller Bundesländer zu fordern und die Organisationen, die behinderte Menschen vertreten keine österreichweite Zusammenarbeit zu Stande bringen.

  • Es gibt nun auch eine Facebook-Veranstaltung:

    http://www.facebook.com/event.php?eid=130263206987688