Deutsche Bahn

Ausgrenzung behinderter Bahnkunden – Hellinger mahnt Deutsche Bahn

Der Bochumer Bahnexperte Arnd Hellinger hat heute bei der Deutschen Bahn eine Stellungnahme zu den bei kobinet dokumentierten Fällen angemahnt, bei denen die Mobilitätsservicezentrale Fahrten von Rollstuhlnutzern für undurchführbar erklärte.

Es sei zu befürchten, dass in diesem Zusammenhang von einer signifikant hohen Dunkelziffer nicht bekannt werdender Fälle auszugehen sei. Die Problematik „Service in Tagesrandlagen“ bedürfe deshalb einer raschen und verbindlich kundenorientierten Klärung, „bei der wirtschaftliche Belange von DB Station&Service vorläufig in den Hintergrund zu treten haben“.

Hellinger wiederholte seine Anregung, „im Falle suboptimaler Kooperationsbereitschaft bei DB Station&Service die hier in Rede stehenden Aufgaben der Bedienung stationärer Einstieghilfen den Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio, DB Fernverkehr, SüdThüringenBahn, Abelllo, Vectus usw. zu übertragen“.

Sollte der Bochumer Rollstuhlfahrer bis 18.10.2006 keine zufriedenstellende Entscheidung der DB AG vernehmen, werde er den Vorgang der Bundesnetzagentur, dem Eisenbahn-Bundesamt und dem Deutschen Bundestag zur weiteren Bearbeitung übergeben.

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