Ausstellung „barriere frei! – stadt ohne hindernisse?“

Im Rahmen des europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung findet vom 27. Oktober bis zum 19. Dezember 2003 in der Wiener Planungswerkstatt (Friedrich-Schmidt-Platz Nr. 9) die Ausstellung "barriere frei! - stadt ohne hindernisse?" statt.

Rollstuhlrad teilweise auf einer Schiene
Plansinn

Die Ausstellung setzt sich mit dem öffentlichen Raum und seinen Einrichtungen (bauliche Gestaltung, technische und mentale Zugangsbedingungen, Verkehr etc.) in Hinblick auf eine gleichberechtigte und selbständige Teilnahme aller am urbanen Leben auseinander. Ziel ist vor allem auch eine stärkere Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit für das Thema „Barrieren im öffentlichen Raum“.

Inhaltlich und gestalterisch konzipiert wurde die Ausstellung von der Firma PlanSinn im Auftrag der MA 18 – Stadtentwicklung, wobei besonders auf eine vielschichtige Darstellung des Themas geachtet wurde. Dabei geht es nicht nur um die physische Inszenierung von Barrieren im Alltag, vielmehr soll eine Emotionalisierung und Relativierung von „Behinderung“ und „Barriere“ stattfinden. Die BesucherInnen der Ausstellung sollen für Barrieren im Alltag sensibilisiert und über Maßnahmen und Verbesserungspotentiale informiert werden.

Besonderes Augenmerk wurde auch auf die „Barrierefreiheit“ der Ausstellung gelegt: Die Inhalte der Texttafeln werden über Kopfhörer auch als Hörtexte angeboten, kurze Textteile werden auch in Brailleschrift übersetzt. Die Grafiken wurden bewusst schwarz-weiss mit hoher Kontrastierung gehalten, wenn möglich, werden Diskussionen durch eine/n Gebärdendolmetsch begleitet.

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0 Kommentare

  • Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. :)

  • Besteht das besondere Augenmerk für die „Barrierefreiheit“ der Ausstellung unter anderem auch darin, dass die im Foto abgebildeten Schienen verwendung finden?