Ausstellungseröffnung im Haus der Geschichte Österreich „Rechte statt Almosen“

Am 29. September 2026 eröffnet im Haus der Geschichte Österreich (hdgö) eine Ausstellung über die Geschichte der Österreichischen Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit.

hdgö - Haus der Geschichte Österreich
BIZEPS

Im Jahr 1926 gründeten Menschen mit körperlichen Behinderungen die Erste Österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft. Ziel war Zugang zu Bildung, Arbeit und medizinischer Versorgung. Das Motto war „Arbeit, nicht Mitleid“. Damals gab es auch schon die Zeitschrift „Der Krüppel“.

Ab 29. September 2026 beschäftigt sich eine Ausstellung im Haus der Geschichte Österreich (hdgö) mit den Anfängen der Österreichischen Behindertenbewegung. Thematisiert werden die schwierigen Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen in der Zwischenkriegszeit, die Situation während der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und der Neubeginn nach 1945.

Die Wanderausstellung ist Teil des Projektes „100 Jahre Behindertenbewegung“ von Volker Schönwiese und Angela Wegscheider.

Am 29. September 2026 eröffnet die Ausstellung Rechte statt Almosen! im Foyer des hdgö. Nach einer Einführung in die Ausstellung und der Vorstellung des Projekts durch Kuratorin Angela Wegscheider, findet ein Gespräch mit Selbstvertreter:innen statt.

Unter anderem diskutieren Volker Schönwiese, Christine Steger und Martin Ladstätter über die Bedeutung der Geschichte der Behindertenbewegung.

Eckdaten im Überblick:

Wann: 29. September 2026, 18:30 Uhr, Dauer 90 Minuten

Wo: Haus der Geschichte Österreich, Neue Hofburg, Heldenplatz, 1010 Wien

Eine Anmeldung ist notwendig. Nähere Informationen zur Veranstaltung, Barrierefreiheit und Anmeldung finden Sie auf der Internetseite vom Haus der Geschichte Österreich.

Bei Fragen bitte office@hdgoe.at oder +43 1 534 10 – 805.

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