28. Woche 2026 – Gebärdensprachdolmetschung im ORF in völlig neuem Design
Das neue Studio, aus dem die Aufnahmen mit den Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetschern gesendet werden, kommt bei Sendungen mit ÖGS zum …
Die Werke der Ausstellung „Photo Brut - Feeling Photography“ im Foto Arsenal Wien zeigen, wie eng Kunst und persönliche Erfahrungen miteinander verbunden sein können. Die Fotografien stammen von Künstler:innen, die ihren eigenen Weg zur Kunst gefunden haben.
Am 2. Juni 2026 besuchte ich die Ausstellung „Photo Brut – Feeling Photography“ aus der Sammlung Bruno Decharme im Foto Arsenal Wien.
Gezeigt werden Werke von autodidaktischen Künstler:innen, die häufig am Rand der Gesellschaft stehen. Viele von ihnen leben mit psychischen Erkrankungen, körperlichen Beeinträchtigungen oder sind von schwierigen Lebensumständen geprägt.
Ihre Arbeiten entstehen aus intensiven persönlichen Erfahrungen und eröffnen ungewöhnliche Zugänge zur Fotografie und Kunst.

Die Ausstellung macht deutlich, wie eng künstlerisches Schaffen mit den jeweiligen Lebensgeschichten verbunden ist. Die Fotografien erzählen von Erfahrungen, Gefühlen und Sichtweisen, die in etablierten Kunstkontexten oft wenig sichtbar sind.
Zugleich zeigt „Photo Brut – Feeling Photography“, welche Bedeutung Kunst für Menschen haben kann. Sie bietet Möglichkeiten, sich auszudrücken, Selbstvertrauen zu entwickeln und einen eigenen Platz in der Gesellschaft zu finden – unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen und Normen.
Die Ausstellung hat mich sehr berührt. Die gezeigten Arbeiten sind kraftvoll, inspirierend und eröffnen neue Perspektiven auf Kunst, Fotografie und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Ausstellung ist noch bis 6. September 2026 im Foto Arsenal Wien, Arsenal Objekt 19A, 1030 Wien, zu sehen.
Informationen zur Barrierefreiheit: https://www.fotoarsenalwien.at/de/barrierefreiheit

Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
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