Badner Bahn erneuert Haltestelle Schöpfwerk

Derzeit werden Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit gesetzt. Ab 5. Juli 2013 steht die renovierte Haltestelle allen Fahrgästen wieder zur Verfügung.

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Badner Bahn/Schweinester

„In Zukunft erwartet die Badner Bahn-Fahrgäste an der Haltestelle Schöpfwerk eine komplett neu gestaltete Oberfläche: vollständig erneuerte Bahnsteig-Zugänge, abgeflachte Bahnsteig-Kanten und Pflaster statt Asphalt“, gab die Badner Bahn in einer Aussendung vom 21. Mai 2013 bekannt.

Maßnahmen für die Barrierefreiheit

Die Badner Bahn installiert auch ein taktiles Blindenleit-System. „Seine Leitstreifen, auch Aufmerksamkeitsfelder genannt, vermitteln Menschen mit mobiler oder Seh-Einschränkung wichtige Informationen über ihr Nahumfeld und ermöglichen ihnen so eine sichere Orientierung und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie der Badner Bahn“, ist der Aussendung weiters zu entnehmen.

Auch der Schienenübergang wird verbessert und eine von den ÖBB eingeführte Lösung zur Spaltminimierung übernommen. „Der südseitige Gleis-Übergang wird mit Velostrail ausgestattet und weist damit in Zukunft keine Spurrillen auf. FußgängerInnen und Rollstuhl-FahrerInnen können dadurch den Schienen-Übergang ohne Niveau-Unterschied, sicher überqueren. Neu installiert und ausgebaut wird auch die LED-Beleuchtung der Badner Bahn Haltestelle Schöpfwerk“, so die Badner Bahn abschließend.

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0 Kommentare

  • Noch was, die 200 mm beim ULF sind das Sommerniveau, im Winter sind es 240 mm.

  • Da das Wagenmaterial das gleiche wie bei der U6 und in der Londoner Tram ist, ist es grundsätzlich in Voll-Niederflurbausweise. Das Problem sind vielmehr die Stationen, v.a. im innerstädtischen Bereich, da dort zwei unterschiedliche Einstiegshöhen (200 mm beim ULF, 300 mm für den Rest der Welt bei Niederflutrams, auch bei der Badner Bahn und in Frankreich). Da fast alle Haltestellen auf den ULF angepasst werden mussten, wäre unter dem Strich auf die Dauer besser und billiger gekommen, die Haltestellen auf 300 mm EInstiegshöhe anzupassen, da man auch nicht an einen Hersteller (den vom ULF, SIEMENS) gebunden ist. So wie es derzeit ausschaut (laut dieverseb Eisen- und Straßenbahnforen), wird es keine dritte Generation vom ULF mehr geben, da bis jetzt außer dein Wiener Linien kein anderes Verkehrsunternehmen gibt, dass den ULF einsetzt.

    Standardhöhe für Niederflurbims und -haltestellen sind 300 mm- Haltestellen muss man in jeden Fall sowieso anpassen, da machen die paar Ladungen mehr Schotter für die 300 mm preislich fast keinen Unterschied. Mit der freien Modellauswahl und 300 mm Einstiegshöhe (inkl. Anpassung der Haltestellen, was in Wien auch mit ein paar Ausnahmen von Haltestellen in Kurven (Schottentor,… – Haltestellen in Kuren sind immer bescheuert!) wäre in Wien schon längst nur mehr Niederflurbim mit 100% NIederfluranteil unterwegs.

  • Ist das Wagenmaterial der Badner Bahn eigentlich rollstuhlgängig?