Barrierefreie Baumhäuser in Graz

Heuer ist Graz Kulturhauptstadt Europa. Neben den großen Projekten werden auch in den 17. Grazer Bezirken Projekte für die Alltagskultur entwickelt.

Barrierefreies Baumhaus in Graz
Graz2003

Behinderten Menschen sagt man gerne und häufig was sie angeblich nicht können; beispielsweise könnten Rollstuhlfahrer nicht in ein Baumhaus gelangen. Das auch dies ein Vorurteil ist zeigt ein realisierten Projekt im Rahmen des Wettbewerbes „(M)Ein Traum: Ein Baumhaus !!!“. Die Aufgabe bestand im entwerfen eines Baumhauses in einer Grünanlage, die ausschließlich aus Holz besteht und leicht fertigbar ist.

Eines der realisierten Projekte ist ein Baumhaus mit Rampe, die es mobilitätsbehinderten Menschen ermöglicht ein Baumhaus zu erklimmen. Weitere neun dieser barrierefreien Baumhäuser werden noch gebaut.

„Das ist unser Beitrag zum europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung, so dass man auch die Natur selbstständig erleben kann.“ freut sich der Ideenbringer Hans Peter Trumler gegenüber dem ORF-Steiermark.

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0 Kommentare

  • Bitte um information WER die Baumhausaktion finanziert ich möcht ähnliches starten!

  • Als Spielplatzplaner der Stadt Salzburg weiß ich, wie schwer es ist, ein Baumhaus normengerecht zu konstruieren. Sollen auch die Barrierefreinormen (B 1600 etc.) berücksichtigt werden, so gilt dies umso mehr. Ein Baumhaus soll als ein solches auch zu erkennen sein, und das ‚Feeling‘ bieten, hoch oben in den Bäumen zu sein. Beides kann ich leider aus dem Foto nicht erkennen und befürchte, dass ein derartiges Spielgerät (mit gutem Willen wieder einmal) für eine bestimmte Gruppe bedacht wurde, die von anderen Nutzern wegen der fehlenden Attraktivität nur wenig angenommen werden wird. Die so ‚beschenkte‘ Gruppe wird somit weiter isoliert. Meiner Meinung sind integrative Angebote jene, die keinen Gedanken an die bedachte Gruppe aufkommen lassen, sondern als Spielgerät so sehr anziehen, dass sich alle Gruppen (wie durch Zufall) beim Benutzen darauf oder darum einfinden …