Barrierefreie Kommunikation auf dem Spielplatz

Ein Spielplatz in Floridsdorf in Wien hat nun eine Kommunikationstafel für Kinder, die sich nonverbal verständigen.

Screenshot vom ORF zum Interview von Markus Ladstätter für den Beitrag von Wien heute zu barrierefreie Spielplätze
ORF

Gemeinsames Spielen ist ein wichtiger Teil der Inklusion. Deshalb sollten Spielplätze Orte sein, die alle Kinder barrierefrei nutzen können. Zur Barrierefreiheit zählt auch die Kommunikation untereinander.

In einem Beitrag von „Wien heute“ des ORF vom 10. August 2026 wird von einem Spielplatz in Floridsdorf berichtet, in dem man auf barrierefreie Kommunikation Rücksicht nimmt. (Beispiele aus Wien-Penzing sowie dem Ausland)

Der Spielplatz im Wasserpark hat eine Kommunikationstafel mit Symbolen die Kindern, die sich nicht so gut lautsprachlich verständigen können, die Kommunikation mit anderen Kindern erleichtern soll. Die Kinder können auf die Symbole zeigen und so ihre Bedürfnisse ausdrücken.

Markus Ladstätter von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben begrüßt die Aufstellung der Tafeln und regt im ORF-Interview an:

Kinder spielen ja immer gemeinsam.

Eben deswegen wäre eine Einleitung, ein bis zwei Sätze über den Tafeln gut, die den Kindern erklären, wie man sie verwendet.

Beispielsweise: Zeige auf dieses Symbol, wenn du das und das meinst. Damit eben auch das andere Kind mitspielen kann.

BIZEPS findet Barrierefreiheit auf Spielplätzen wichtig. Zu dieser Barrierefreiheit gehört auch, dass es mehr Spielgeräte gibt, die Kinder mit Behinderungen selbständig nutzen können.

Zudem ist es wichtig, dass barrierefreie Spielplätze leichter auffindbar sind. Sie könnten zum Beispiel in den Stadtplan Wien aufgenommen werden.

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