Sehbehinderter Schüler mit Zoomsoftware

Barrierefreies Webdesign – eine Idee mit Zukunft

Der große Internetboom ist vorbei, hört man. Endlich setzten sich jene Dinge durch, die man auch wirklich braucht.

Barrierefreies Webdesign ist kein Trend, der kurzfristig vorbei sein wird. Barrierefreies Webdesign ist einerseits in einigen Staaten gesetzlich vorgeschrieben und andererseits wirtschaftlich sinnvoll, wie immer mehr – auch große Unternehmen – erkennen.

War es in der Anfangszeit des Internet, als noch alle Seiten schlicht und gleich aussahen, so kam bald die Periode der „Wir können alles“-Programmierer und es wurden auf Teufel komm raus Seiten erstellt, wo viel mehr auf „Was ist technisch möglich?“, als auf „Was ist überhaupt sinnvoll?“ geachtet wurde.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Seit Jahren gewinnt immer mehr die Benutzbarkeit von Internetseiten an Bedeutung. Was aber braucht man für gut programmierte Internetseiten? Menschen die wissen, was gebraucht wird.

Lehrgang für Barriererfreies Webdesign

Die Uni Linz startet erstmals einen berufsbegleitenden Lehrgang für Barriererfreies Webdesign. In vier Semestern soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Vielzahl von Fähigkeiten beigebracht werden. Der Lehrgang wendet sich u.a. an Personen, die im Bereich Webdesign tätig sind und sich weiterbilden wollen. „Anmeldungen sind noch bis 25. September möglich“, gibt DI Daniela Ortner, vom Institut Integriert Studieren der Uni Linz bekannt.

Nachwuchspreis

Gezielt junge Webdesignerinnen und Webdesigner fördern wollen auch die Organisatoren des BIENE-Award. Ausgezeichnet werden Websites, „die verantwortlich von Webdesignerinnen und Webdesignern gestaltet wurden, die sich noch in der Ausbildung befinden“, erläutert Jutta Croll gegenüber BIZEPS-INFO und fährt fort: „33 Beiträge zum Nachwuchspreis wurden eingereicht.“

Der Sieger wird im Rahmen der BIENE-Award Gala im Dezember 2006 ausgezeichnet.

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