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„Barrierefreiheit findet Stadt“

Diskussion am 6. 10. 2005 bei MAIN

Ob der frisch gebackene Vater mit Kinderwagerl, die Touristin im Rollstuhl oder das Pensionistenpaar im Museum – für viele Menschen wird ein Stadtbummel oft zum Hindernislauf. Große und kleine Barrieren versperren den Weg zu Geschäften, Lokalen und Kulturstätten. Wie kann die Stadt barrierefreier, der öffentliche Raum zugänglicher und alltagsgerecht gestaltet werden?

In Berlin setzt eine Aktion auf öffentlichkeitswirksame Maßnahmen. Die Aktion „Berlin barrierefrei“ versucht Geschäftstreibende, LokalbesitzerInnen und AnbieterInnen von Dienstleistungen für das Anliegen der Barrierefreiheit zu gewinnen. Betriebe, die ein gewisses Maß an Zugänglichkeit garantieren, werden mit dem Signet „Berlin barrierefrei“ ausgezeichnet. Die Aktion stehe zwar erst am Anfang, erklärt Martin Marquard, Erfinder von „Berlin barrierefrei“, dennoch zeichnen sich bereits wichtige Erfolge ab: „Die Wirtschaft, kulturelle Einrichtungen oder andere Stellen mit Publikumsverkehr haben verstanden, dass Barrierefreiheit allen Kunden nutzt und mit den behinderten Menschen auch ein neuer, durchaus konsumbereiter Kundenkreis gewonnen werden kann“, zeigt sich Marquard zuversichtlich.

Für die Diskussion „Barrierefreiheit findet Stadt“ holt der Verein MAIN_Medienarbeit Integrativ am 6. Oktober 05 Martin Marquard nach Wien, um mit österreichischen Fachleuten aus Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr über Aktionen, Aktivitäten und Anreize zur barrierefreien Stadtgestaltung zu diskutieren. Weitere Gäste sind: Dr. Fritz Aichinger (Wirtschaftskammer Wien), DI (FH) Oskar Kalamidas (Referat Barrierefreies Bauen der Stadt Graz), DI Bernd Skoric (Verkehrssicherheitsexperte der Stadt Wien) und Mag. Christine Steger (Behindertenbeauftragte der Universität Salzburg).

Podiumsdiskussion: Barrierefreiheit findet Stadt

Zeit: Do 06. 10. 2005 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Ort: MAIN_Medienarbeit Integrativ
Marchettigasse 7/1
1060 Wien

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei MAIN im Internet.

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