Barrieren verursachen volkwirtschaftliche Kosten

Der Behindertenanwalt Mag. Herbert Haupt kündigt im Profil-Interview an, dass er erheben lassen möchte, welche volkswirtschaftlichen Kosten durch Barrieren entstehen.

Taschenrechner, daneben Euros
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„Nach meinem schweren Autounfall 1981 habe ich nach einem Jahr das Krankenhaus verlassen – mit knapp 50 Kilo und im Rollstuhl“, berichtet Mag. Herbert Haupt, der Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen (kurz Behindertenanwalt), in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Profil.

Er habe erst wieder gehen lernen müssen und „erlebt, was es für Barrieren in unserer Gesellschaft gibt“. Das habe ihn „maßgeblich beeinflusst“ – so Haupt im Interview – und er erinnert sich, „was es für ein Frust ist, wenn man im Rollstuhl nirgends hinkommt“.

„Ich bin jetzt auch für die Vergabe von Studien zuständig und werde als Erstes erheben lassen, welche volkswirtschaftlichen Kosten durch diese dauernde Frustration entstehen“, kündigt Haupt an.

Zur Beschlussfassung des Gleichstellungspakets merkt er an: „Ich hätte mir damals gewünscht, dass wir mit der Umsetzung des Gesetzes bei Weitem schneller wären, als es dann tatsächlich der Fall war. Aber es mussten Verfassungsbestimmungen gemacht werden, und das war ein langer Weg des Kompromisses.“

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