Bayr: 80 Prozent der Menschen mit Behinderung leben in Entwicklungsländern

Nachhaltige Entwicklungsziele geben den Auftrag, niemanden zurück zu lassen

Petra Bayr
SPÖ

„Die Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen steht unter dem Motto Leave no one behind, also niemanden zurück zu lassen, damit sind selbstverständlich auch und gerade Menschen mit Behinderung gemeint“, betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember.

Die Agenda 2030 berge laut der Nationalratsabgeordneten die Möglichkeit in sich, die Gesellschaften auf der Welt deutlich inklusiver zu gestalten, als dies heute der Fall sei, wenn die Umsetzung der SDGs ernst genommen werde. 

„Weltweit leben 80 Prozent der Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern. Diese Tatsache ist ein Auftrag an die Entwicklungspolitik“, stellt Bayr fest. Auch der eindeutige Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung ist als Auftrag an die Entwicklungszusammenarbeit zu verstehen.

„Inklusion ist seit 2003 im österreichischen EZA-Gesetz verankert und muss bei allen entwicklungspolitischen Aktivitäten mitgedacht werden“, berichtet Bayr.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.