Becher unterstützt Forderung der Volksanwälte nach mehr Ausbildungsplätzen für GebärdendolmetscherInnen

Sie schließt sich der Forderung der Volksanwälte an, dass es mehr Ausbildungsplätze für GebärdendolmetscherInnen geben soll, die der Bund zur Verfügung stellen muss. 

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Wie ihre VorrednerInnen dankte auch SPÖ-Bautensprecherin Ruth Becher den scheidenden Volkanwälten Günther Kräuter, Gertrude Brinek und Peter Fichtenbauer bei der Diskussion des Berichts der Volksanwaltschaft im Nationalrat.

Becher ging näher auf den Teil des Berichts ein, der sich mit der Situation von gehörlosen und gehörbehinderten Menschen befasst. Sie schließt sich der Forderung der Volksanwälte an, dass es mehr Ausbildungsplätze für GebärdendolmetscherInnen geben soll, die der Bund zur Verfügung stellen muss. 

Der Bericht spricht davon, dass in Österreich 450.000 Menschen hörbeeinträchtigt und rund 10.000 gehörlos sind; die gehörlosen Menschen sind auf Gebärdensprachendolmetscher angewiesen. Allerdings gibt es in Österreich nur einen Gebärdendolmetscher auf 100 Gehörlose; in Schweden liegt das Verhältnis bei eins zu zwölf. Was es brauche, seien mehr Ausbildungsplätze, unterstreicht Becher eine Forderung der Volksanwaltschaft.

Wie gelungene Unterstützung ausschauen kann, zeigt eine Schule in Wien-Donaustadt, dem Heimatbezirk von Becher. In der Volksschule Hammerfestweg werden gehörlose Kinder und hörende Kinder gemeinsam unterrichtet, wovon beide Gruppen profitieren, berichtet Becher.

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Ein Kommentar

  • Diese Seite hat mir gut gefallen.

    Allerdings nur für Ausbildungplätze.

    Für Umschulung oder Weiterbildung hat man keine Chance auf Gebärdensprache Dolmetscher. Weil die Kosten vom Sozialministerium Service oder Landesregierung nicht übernommen werden.

    Lg Mario Hahn aus Linz