Behindert ist, wer behindert wird

Caritas zum Weltbehindertentag: Kinderrechte rasch umsetzen!

Behindert ist, wer behindert wird
Caritas

Bereits seit Oktober 2008 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in Österreich in Kraft, vor einigen Tagen wurde sie nun auch von der EU ratifiziert. In Österreich hinkt die Umsetzung besonders bei Kindern der Rechtslage aber noch hinterher.

„Behinderte Menschen haben von Kindesbeinen an das Recht auf uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein selbstverständliches Miteinander und das gemeinsame Lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, muss von Klein auf ermöglicht und gefördert werden,“ so Caritasdirektor Michael Landau.

Konkret fordert die Caritas integrative Kindergartenplätze für alle Kinder und in weiterer Folge Vorschulplätze, medizinisch notwendige Maßnahmen wie z.B. Sondenernährung dürfen kein Ausschließungsgrund mehr sein. Therapien für behinderte Kinder müssen kostenfrei angeboten werden. Die schulische und soziale Integration für alle Kinder muss laut UN-Konvention gewährleistet werden. Auch behördliche Spießrutenläufe von Eltern behinderter Kinder werden durch die Umsetzung des Regelwerkes endlich der Vergangenheit angehören.

„Mit der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention muss für Kinder in Österreich endlich eine Lücke geschlossen werden, die sie auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Integration behindert“, so Landau.

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