Behinderten droht Auftragsverlust

Der Standard: Die Steuer-Förderung für Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen wurde gestrichen - Baumax-Chef Martin Essl schlägt Alarm

Bauarbeiten am Gehsteig
BIZEPS

Wie „Der Standard“ berichtet gibt es seit Jahresbeginn keine steuerliche Förderung für Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen mehr, die Folgen sind der Verlust an Aufträgen und als Konsequenz höhere Sozialaufwendungen für den Staat, warnt Baumax-Chef Martin Essl.

Weiters informiert „Der Standard“: „Unternehmen, die Aufträge an Betriebe mit behinderten Arbeitnehmern vergeben, haben seit Jahresbeginn kein Anrecht mehr auf eine steuerfreie Prämie. Diese Streichung wird vom Sozialministerium damit begründet, dass die Abwicklung dieser finanziellen Zuwendung zu aufwändig sei. Nachdem die Betriebe nun nicht mehr wie bisher 15 Prozent der Auftragssumme von den Sozialämtern zurückbekommen, fürchten integrative Betriebe, Behindertenwerkstätten und Hilfsorganisationen in ganz Österreich um Aufträge.“

Für widersinnig hält jedenfalls auch Martin Essl, Vorstandsvorsitzender der Baumax AG, das Vorgehen der Regierung. „Mit dieser Maßnahme wird den Behinderten in Österreich die Grundlage entzogen, selbst gewerblich aktiv zu sein und damit einen Teil ihrer Aufwendungen selbst zu bestreiten.“

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