Behindertenzuschlag zur Wiener Mindestsicherung

Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Wiener Mindestsicherung beziehen, haben ab 1. Mai 2020 Anspruch auf einen Behindertenzuschlag.

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Jene Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Leistungen zur Deckung des Lebensunterhalts und des Wohnbedarfes haben, erhalten ab 1. Mai 2020 einen monatlichen Behindertenzuschlag. (Siehe Wiener Mindestsicherungsgesetz)

Der Zuschlag ist eine ergänzende Unterstützung, die Bezieherinnen und Bezieher der Mindestsicherung bekommen, die einen Behindertenpass des Sozialministeriums besitzen. Die Höhe des Behindertenzuschlags beträgt 18 % des Mindeststandards für Alleinunterstützte, das heißt 165,12 Euro (Stand 2020).

In einem Schreiben der Servicestelle der Abteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht der Stadt Wien heißt es:

In Wien möchten wir allen Menschen soziale Teilhabe ermöglichen und sie in die Gesellschaft einbinden. Unser Ziel ist es, die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern und Benachteiligungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken.

Deshalb haben wir uns entschlossen, diese Gruppe mit der Novelle zum Wiener Mindestsicherungsgesetz noch stärker unterstützen zu wollen und daher einen Zuschlag für Menschen mit Behinderung einzuführen. 

Weiter Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Stadt Wien oder in einem Beitrag des Österreichischen Behindertenrats.

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9 Kommentare

  • Mein sohn harun kemal kaymaz hat sprachenentwiklungsverzögerung und habe einen befund von der pykologinn ich havva kaymaz möchte einen antrag stellen Behinderung für mein sohn danke liebe grüße havva kaymaz

  • Hallo Katharina
    Ich habe am 6 April 2020 meinen Behindertenausweis mit 50% Behinderung bekommen und gleich mit selben Datum an die MA 40
    weitergeleitet.Habe dann ab August 2020 den Zuschlag 165,12 bekommen. Rückwirkend bekomme ich nichts weil ich die Meldung meiner Behinderung zu früh gesendet habe….wurde mir mitgeteilt.
    Kann das stimmen?
    Liebe Grüße Petra

  • ich hab das nur zufällig über den Newsletter mitbekommen, sonst wüsste ich davon gar nichts? In anderen Medien bzw. von der MA 40 selbst hat man da nichts erfahren.

    Ich beziehe die Mindestsicherung Dauerleistung und bekomme zusätzlich noch Miet – und Wohnbeihilfe. Wie ist das dann mit diesem Zuschlag? die zwei Sonderzahlungen wurden ja bislang nicht miteinberechnet bei der Berechnung der Zuschüsse, wenn es aber jetzt stattdessen monatlich ein paar Euro mehr sind, wirkt sich das dann auf die anderen Zuschüsse aus? Bislang hab ich das nicht beantragt, aber im Herbst muss ich einen Verlängerungsantrag stellen, da wird es wohl sowieso neu berechnet mit dem Zuschlag statt der Sonderzahlungen?
    Eigentlich sollten die meinen Behindertenpass schon haben, aber sicher bin ich mir nicht. Ich bin skeptisch, was das bringen soll. und wieso muss man es jetzt wieder so explizit betiteln, „Behindertenzuschlag“ , wozu,wenn man es nicht anderen aberkennen will, die das Pech haben, nicht in diese sonderbare nirgends kommunizierte Sonderregel reinzufallen, oder einfach nicht als „behindert genug“ eingestuft werden? (obwohl sie durchaus mit massiven Einschränkungen zu kämpfen haben) und wieso eine eigene Stelle dafür zuständig sein (nicht mehr mein Wohnsitzamt, sondern das sogenannte „Zielgruppenzentrum“ (zusammen mit Obdachlosen, Energieunterstützung und Wohnungssicherung, eh olles des gleiche? – Zielgruppe für was?) . Für mich klingt das alles besorgniserregend. und wieso passiert das so sang- und klanglos, ohne dass man davon auch in anderen Medien lesen konnte? Gibt es darauf einen Rechtsanspruch oder ist das so eine nette Kann-bestimmung?
    Fragen über Fragen, aber nirgends eine Information.
    Kann mir das hier jemand beantworten?

    Vielen Dank

  • Wie ist mit Mindessicherungsbezieher die deswegen diese beziehen, weil sie einen nahen pflegenden Angehörigen (Kinder)? Bekommen sie diesen Zuschlag auch?

    • Ja auch

  • Na gut und was ist mit den Pensionisten mit Ausgleichszulage die eine Mietbeihilfe nach dem Wr. Mindestsicherungsgesetz § 33 erhalten. Denn gerade diese erhalten eine Leistung aus dem WMG.

    • Die bekommen diesen Zuschlag nicht. Laut tel. Auskunft der Wr. Servicestelle bekommen nur diejenigen, die eine Unterstützung zum Lebensunterhalt aus der Mindestsicherung erhalten, diesen Zuschlag, und nicht die, die nur eine Mietbeihilfe nach dem Wr. Mindestsicherungsgesetz erhalten.

  • Wenn der Behinderten Zuschlag aber bei der ausgleichszulage und beim wohnzuschuss berechnet werden, bleibt trotzdem nicht mehr im börsel.

    • Wenn Sie Ausgleichszulage beziehen, gehören sie nicht zu den Personen, die einen Behindertenzuschlag nach dem Wiener Mindestsicherungsgesetz beziehen können. Es bleibt für Sie alles gleich.