Bekleidungsgeschäft Primark präsentiert barrierefreie Modekollektion

In Zusammenarbeit mit der Modedesignerin Victoria Jenkins entwickelte Primark an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasste Kleidungstücke.

Mehrere Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen stehen vor einem rosa Hintergrund und grauen Boden. An der Wand steht PRIMARK Adaptive
PRIMARK

Die herkömmliche Mode ist nicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Sitzt man zum Beispiel im Rollstuhl, sind Hosen zu lang und sitzen schlecht. Alternativen müssen oft eigens hergestellt werden und sind teuer.

Die Designerin Victoria Jenkins ist Gründerin des adaptiven und inklusiven Modelabels UNHIDDEN. Aufgrund ihrer eigenen langjährigen chronischen Erkrankung und Behinderung möchte sie Menschen mit Behinderungen Zugang zu „barrierefreier“ Kleidung ermöglichen.

Deshalb entwickelte sie in Zusammenarbeit mit Primark an die Bedürfnisse vom Menschen mit Behinderungen angepasste Kleidungsstücke.

In einem Beitrag von Primark äußert sich Jenkins folgendermaßen:

Die Tatsache, dass Primark die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten berücksichtigt und entsprechend darauf reagiert, wird das Leben von Millionen Menschen verändern. Ich freue mich darauf, mit Primark zusammenzuarbeiten, um dieses Ziel zu verwirklichen.

Was bieten die inklusiven Kleidungsstücke?

Primark bietet Kleidung für Damen und Herren sowie Nachtbekleidung und Unterwäsche.

Die Kleidungstücke haben zum Beispiel Magnet- oder Druckverschlüsse, elastische Taillenbänder oder versteckte Öffnungen für Stoma oder Katheter.

Auch sind sie vom Design her auf Menschen, die sitzen, ausgerichtet, indem die Ärmel und Säume entsprechend verkürzt wurden.

Genauere Beschreibungen der einzelnen Kleidungsstücke gibt es auf der Internetseite von Primark.

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  • Amber S , Antworten

    24.11.2025, 22:54

    Eine nette Geste, mehr nicht. Denn auch hier werden wie so oft dick_fette Menschen exkludiert. Leider wird Fettleibigkeit nach wie vor offenbar nicht als Krankheit und/oder Behinderung anerkannt sondern als „Schönheitsfehler“ oder „Disziplinlosigkeit“.

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